Inhaltsübersicht
I. Gegenstand,
Abgrenzung und Formen des Marketing
II. Informations-
und Verhaltensgrundlagen des Marketing
III. Strategisches
Marketing
IV. Operatives
Marketing
V. Implementierung
des Marketing
I. Gegenstand,
Abgrenzung und Formen des Marketing
Marketing ist ein aus dem angelsächsischen Sprachgebrauch
übernommener Begriff für die Planung, Koordination und Kontrolle aller auf
aktuelle und potenzielle Märkte ausgerichteten Unternehmensaktivitäten zur
Verwirklichung der Unternehmensziele im gesamtwirtschaftlichen
Güterversorgungsprozess durch eine dauerhafte Befriedigung der
Kundenbedürfnisse (Meffert, H.
1986). Ausgehend von dieser klassischen Definition des Marketing hat sich heute
eine generische und weitere Fassung des Marketing-Begriffes durchgesetzt (Kotler, P.
1972). Marketing bezieht sich dabei auf alle Arten von Austauschprozessen
zwischen mindestens zwei Parteien. Neben dem klassischen Konsumgütermarketing,
dem Investitionsgütermarketing
und dem Dienstleistungsmarketing
werden unter dem generischen Marketing-Konzept auch Austauschprozesse zwischen
nicht kommerziellen Organisationen und Individuen subsumiert (Kotler, P.
1994). Diese erweiterte Fassung führt zu einem universellen Konzept der
Marktbeeinflussung und zu einem Verständnis des Marketing als Sozialtechnik (Nieschlag,
R./Dichtl, E./Hörschgen, H. 1991).
Vor diesem Hintergrund lassen sich in der noch jungen
Geschichte des Marketing verschiedene Entwicklungsstufen abgrenzen (vgl. Abb. 1).

Abb. 1: Entwicklungsstufen des Marketing
Ausgehend von der klassischen Absatzpolitik als Entwicklung, Vergleich, Entscheidung und
Durchsetzung der auf den Absatzmarkt gerichteten Handlungsalternativen (Meffert, H.
1986) hat sich der inhaltliche Fokus des
Marketing sukzessiv von der reinen Distributionsorientierung über eine
Verbraucher- und Handelsorientierung sowie Wettbewerbsorientierung hin zu einer
Gesellschafts- bzw. Umweltausrichtung erweitert (Raffée, H.
1979; Meffert,
H./Kirchgeorg, M. 1993). Parallel dazu entwickelte sich das
Anspruchsspektrum des Marketing ausgehend vom Grundgedanken einer betrieblichen
Engpassfunktion über die Betonung der Führungsfunktion hin zu einem
strategischen Managementkonzept (vgl. zu dieser Entwicklung z.B. Wiedmann,
K.-P. 1993). In seiner aktuellen Interpretation versteht sich das
Marketing als duales Konzept der
marktorientierten Führung.
Die skizzierte Entwicklung fand in entsprechenden Anpassungen bzw. Neufassungen des
Marketing-Begriffes ihren Niederschlag. Abb.
2 zeigt den Wandel bei der Interpretation des Marketing-Begriffes im
Zeitablauf. Ausgehend von einer funktionalen Interpretation sind über die
Konsumenten- und Wettbewerbsorientierung das Management von Austauschprozessen
i.S.v. Markttransaktionen und das Management von Beziehungen mit Marktpartnern,
Mitarbeitern und Anteilseignern sowie externen Anspruchsgruppen als zentraler
Fokus des Marketing-Verständnisses in die Diskussion eingebracht worden.
Bemerkenswert ist dabei der aktuelle Wechsel von einem eher aktionsbezogenen,
instrumentellen Beeinflussungsmanagement zu einem interaktionsbezogenen,
prozessualen Management von Geschäftsbeziehungen (Diller,
H./Kusterer, M. 1988).

Abb. 2: Wandel der Interpretation des Marketing
Das duale Konzept spiegelt sich in zwei Teilbereichen wider:
Zum einen kommt dem funktionalen Kern des
Marketing, d.h. dem Absatzbereich, die Rolle einer gleichberechtigten
Unternehmensfunktion zu. Zum anderen wird mit dem Marketing ein Leitkonzept der Unternehmensführung verbunden,
welches im Spannungsfeld zwischen Konsumenten, Handel und Wettbewerbern eine
marktorientierte Koordination aller betrieblichen Funktionsbereiche i.S.v.
»shared values« sicherstellen soll. Das gesamte Geschäftssystem ist in
funktionsübergreifender Weise auf die Bedürfnisse aktueller und potenzieller
Kunden auszurichten. Im Wettbewerb ist das Leistungsangebot so zu gestalten,
dass der Kunde es besser beurteilt als das der Konkurrenten, d.h. es müssen
»komparative Wettbewerbsvorteile« (Backhaus, K.
1992) vorhanden sein. Solche Vorteile begründen Kundenzufriedenheit und Kundenbindung
einerseits sowie eine entsprechende Erreichung ökonomischer Ziele des Anbieters
andererseits. In diesem Sinne ist die Marketing-Philosophie
zu verstehen.
Für das duale Verständnis des Marketing sind acht Merkmale charakteristisch: Neben
dem Philosophieaspekt kommt der Verhaltensaspekt des Marketing in der
ständigen Erfassung und Analyse der für das Unternehmen relevanten
Anspruchsgruppen (Kunden, Absatzmittler, Wettbewerber, Staat, Gesellschaft) zum
Ausdruck. Die sich daraus ergebende verhaltenswissenschaftliche Orientierung
bedingt eine interdisziplinäre Ausrichtung des Marketing. Der Informationsaspekt bezieht sich auf das
Erkennen von Marktchancen und -risiken, insb. die schöpferische Marktsuche und
-erschließung. Hierzu gehört vor allem die planmäßige Erforschung der
Beschaffungs- und Absatzmärkte sowie der allgemeinen Öffentlichkeit. Der Strategieaspekt des Marketing
konkretisiert sich in der Festlegung marktorientierter Unternehmensziele und
Marketing-Strategien, die den Entwurf eines langfristigen, auf Marktteilnehmer
und Anspruchsgruppen ausgerichteten Verhaltensplans sowie die Akzentuierung bei
der Auswahl und Bearbeitung von Märkten kennzeichnen (Becker, J.
1993).
Der Aktionsaspekt
stellt die konsequente Fortsetzung des Strategieaspektes auf der operativen
Maßnahmenebene dar. Er beschreibt den zieladäquaten und aufeinander
abgestimmten Einsatz von Marketing-Instrumenten. Ein in diesem Sinne
integriertes Marketing-Mix
dient der planmäßigen Gestaltung des Marktes durch systematische Interaktion
mit den relevanten Zielgruppen. Diese Zielgruppen sind Ausdruck des Segmentierungsaspektes, welcher die
Zerlegung des Gesamtmarktes in Teilsegmente und eine den Unternehmenszielen
entsprechende, intensitätsmäßig abgestufte Marktbearbeitung kennzeichnet. Der Implementierungs- und Koordinationsaspekt
weist auf die Verankerung aller marktgerichteten Aktivitäten in der
Unternehmensorganisation hin. Die gesellschaftlich verantwortungsvolle
Einordnung der Marketing-Entscheidungen in größere soziale und ökologische
Systeme beschreibt schließlich den Sozial-
und Ökologieaspekt des Marketing (Dawson, L. M.
1969; Fessler, E.
1989; Raffée, H.
1979; Wiedmann,
K.-P. 1993). Dieser Aspekt hat zu einer Vertiefung der
Marketing-Inhalte i.S.d. »Deepening« geführt. So fordern beispielsweise Ansätze
wie das Makromarketing, das Social
Marketing oder das Öko-Marketing
eine Überwindung des primär gewinn- und rentabilitätsdominanten
Marketing-Verständnisses durch die Erweiterung unternehmerischer Zielinhalte um
humane, ethische und ökologische Maßstäbe (Hansen, U.
1991; Smith, N.
C./Quelch, J. A. 1993). Darüber hinaus kennzeichnet der Sozial- und
Ökologieaspekt die Ausweitung des Gegenstandsbereiches des Marketing auf nicht
kommerzielle Transaktionen i.S.d. »Broadening« (Kotler, P.
1984).
Diese erweiterte Sichtweise der marktorientierten Führung
führt zur Vision des »totalen Marketing«
(Kotler, P.
1992), indem zur Sicherung und Gestaltung von Wettbewerbsvorteilen alle
Marktpartner im Beschaffungs- und Absatzbereich sowie die Koalitionspartner und
gesellschaftlichen Anspruchsgruppen unter dem Aspekt der marktorientierten
Führung einbezogen werden (vgl. Abb. 3).
Dem »internen Marketing« kommt für eine erfolgreiche Implementierung dieses
erweiterten Denkens eine ebenso bedeutsame Schlüsselrolle zu wie dem Public
Marketing und dem Beschaffungsmarketing.
Die absatzgerichteten Aspekte des Marketing werden daher relativiert und in
einen größeren Zusammenhang eingeordnet.

Abb. 3: Konzept des integrierten Marketing
Die Verwirklichung der verschiedenen Aspekte des
kommerziellen und nicht kommerziellen Marketing wird durch ein umfassendes
Konzept des Marketing-Managements
zu erreichen versucht. Sämtliche Aktivitäten des Marketing-Managements werden
dabei als Prozess der Willensbildung und Willensdurchsetzung charakterisiert.
Er besteht aus den Phasen der Analyse und Prognose, der strategischen und
operativen Marketing-Planung sowie der Implementierungsphase (vgl. Abb. 4).

Abb. 4: Der Marketing-Managementprozess
II. Informations- und
Verhaltensgrundlagen des Marketing
Ausgangspunkt aller Entscheidungen im Rahmen des
Marketing-Managements ist die Gewinnung und Analyse unternehmensinterner und
-externer Informationen (Meffert, H.
1992). Ausgehend von einer Unternehmung, die einen definierten Markt bedient
und über ein marktorientiertes Zielsystem verfügt, ist es grundsätzlich die
Aufgabe der Marketing-Forschung, vier
Kategorien von Informationen zu erheben:
|
1.
|
Informationen über die Umwelt, d.h. über die Makro-Umwelt (ökonomische,
gesellschaftliche, rechtlich-politische, technologische und ökologische
Umwelt) und Aufgabenumwelt (Nachfrager, Konkurrenten, Absatzmittler,
Lieferanten und Staat).
|
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2.
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Informationen über Marketing-Instrumente
und Möglichkeiten, das Marktgeschehen zu beeinflussen, insb. Präferenzen und
Wettbewerbsvorteile für die Unternehmung zu schaffen.
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3.
|
Daten über innerbetriebliche
Sachverhalte, insb. Restriktionen produktionsmäßiger, finanzieller,
personeller und sonstiger Art.
|
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4.
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Informationen über die Marktreaktionen, d.h. die Wirkungen, mit denen beim Einsatz
alternativer, strategischer und operativer Handlungsoptionen in
unterschiedlichen Situationen zu rechnen ist.
|
Die Kenntnis der Marktreaktion ist von zentraler Bedeutung
für die Fundierung von Marketing-Entscheidungen (Steffenhagen,
H. 1978; Balderjahn,
I. 1993). Die Darstellung des Zusammenhangs zwischen dem
Aktivitätsniveau der vom Unternehmen am Markt eingesetzten
Marketing-Instrumente und dem dadurch bewirkten Verhalten potenzieller
Nachfrager erfolgt durch Marktreaktionsfunktionen. Damit ist der Bezug zur Marketing-Theorie
hergestellt, die generelle Aussagen darüber entwickelt, wie Transaktionen
geschaffen, stimuliert, durchgeführt und bewertet werden (Tietz, B.
1993). Ihr Ziel ist es, Hypothesen über das Marktverhalten abzuleiten. Stark
vereinfacht kann zwischen einer verhaltens- und einer managementorientierten
Richtung in der Marketing-Theorie unterschieden werden.
Die verhaltenswissenschaftliche Marketing-Theorie beschreibt
und erklärt die Wirkungen von Marketing-Aktivitäten auf den Markt mithilfe
verhaltenswissenschaftlicher Kategorien (Howard, J.
A./Sheth, J. N. 1969; Sheth, J. N.
1974; Kroeber-Riel,
W. 1992). Diese Theorieansätze erlangen ihre Bedeutung aufgrund der
Tatsache, dass bei allen Marketing-Entscheidungen in starkem Maße menschliches
Verhalten (von Individuen oder Gruppen) zu berücksichtigen ist. Für die
Festlegung von Marketing-Aktivitäten sind insb. das Konsumentenverhalten,
das Absatzmittler- und Konkurrenzverhalten sowie das Verhalten der sonstigen
Aufgabenumwelt (Staat, Anspruchsgruppen, Medien usw.) zu erklären bzw. zu
prognostizieren. Dabei wird das Verhalten in vereinfachten Modellen abgebildet.
Demgegenüber konzentriert sich die managementorientierte Marketing-Theorie mit
grundsätzlich normativer Zwecksetzung auf Fragen der »optimalen« Gestaltung der
marktbezogenen Unternehmensaktivitäten. Als führungsorientierte Theorie stellt
sie die Probleme der optimalen Planung, Koordination und Kontrolle aller
Marketing-Aktivitäten in den Vordergrund. Es dominiert hier die
Kalkülkomponente, d.h. das systematische Abwägen von Entscheidungsalternativen
und die Konstruktion leistungsfähiger Marketing-Entscheidungsmodelle (Hammann,
P./Erichson, B. 1994).
Vor diesem Hintergrund ist es Aufgabe der Marketing-Forschung, Marktbedürfnisse zu
antizipieren und die konkreten Marktreaktionen (z.B. Absatzmenge,
Einstellungen) durch geeignete Methoden zu messen. Die Marketing-Forschung hat
die laufende Informationsversorgung i.S.d. Qualitätsverbesserung der
Marketing-Entscheidungen sicherzustellen. Marketing-Entscheidungen lösen je
nach Tragweite und Komplexität einen entsprechenden Informationsbedarf bei der
Marketing-Forschung aus.
Ausgehend vom Philosophieaspekt des Marketing haben innerhalb
der Marketing-Forschung Informationen über das Käuferverhalten eine besondere
Bedeutung. Die dabei interessierenden Fragestellungen zur Aufdeckung zentraler
Einflussgrößen des Verhaltens sowie zur Entwicklung leistungsfähiger
Erklärungsansätze lassen sich in folgendem Paradigma
des Kaufverhaltens systematisieren: Wer (Käuferstruktur) kauft was
(Kaufobjekte) warum (Kaufmotive), wie (Kaufentscheidungsprozesse,
Kaufpraktiken), wie viel (Kaufmenge), wann (Kaufzeitpunkt und -häufigkeit), wo
bzw. bei wem (Einkaufsstätten-, Lieferantenwahl)?
Die Käuferverhaltensforschung versucht, bezüglich dieser
Fragestellungen Allgemeinaussagen unter bestimmten Randbedingungen abzuleiten.
Der Gegenstandsbereich der Käuferverhaltensforschung wird wesentlich von dem
jeweiligen Markttyp geprägt, wobei
zwischen Konsumenten-, Produzenten- und Wiederverkäufermärkten sowie Märkten
öffentlicher Betriebe unterschieden werden kann (Kotler, P.
1994). In Abhängigkeit von der durch den Markttyp vorbestimmten Käuferstruktur
und dem zugrunde liegenden Entscheidungsprozess lassen sich zunächst als Grundtypen von Kaufentscheidungen solche
eines Individuums von den Kaufentscheidungen einer Personengruppe (Familien,
Buying Center) abgrenzen. Der Schwerpunkt der Käuferverhaltensforschung liegt
in der Analyse des Verhaltens von Individuen in Konsumentenmärkten. Hier kann
auf eine Fülle von Theorieansätzen zur Erklärung des Konsumentenverhaltens
zurückgegriffen werden (Trommsdorff,
V. 1993; Behrens, G.
1991; Kroeber-Riel,
W. 1992; Bänsch, A.
1993; Engel, J.
F./Blackwell, R. D./Miniard, P. W. 1993), die je nach Art und Umfang
einbezogener Situationskonstellationen einen unterschiedlich hohen
Komplexitätsgrad aufweisen und abweichende Menschenbilder zugrunde legen.
Die Entwicklung zahlreicher Märkte zu oligopolistischen
Marktstrukturen, die in vielen Branchen steigende Wettbewerbsintensität als
Folge von Sättigungstendenzen und neuen Anbietern im internationalen Wettbewerb
sowie das Zusammenwachsen bislang getrennter Märkte (Kommunikations- und
Informationstechnologien) machten neben dem Käuferverhalten eine stärkere Berücksichtigung des
Konkurrenzverhaltens erforderlich. Informationen über die sachlichen und
finanziellen, vor allem jedoch über die technologischen und personellen
Ressourcen der Wettbewerber sowie deren Marketing-Ziele, -Strategien und
-Maßnahmen erlauben Rückschlüsse über Art und Intensität zu erwartender
Wettbewerbsreaktionen (Porter, M. E.
1992; Meffert, H.
1994).
Aufgrund der zunehmenden Nachfragemacht der Handelsbetriebe
durch Konzentrationsprozesse, Kooperationen und Betriebsgrößenwachstum gewinnt
darüber hinaus die Analyse des Absatzmittlerverhaltens erheblich an Bedeutung (Berekoven, L.
1990; Hansen, U.
1990; Müller-Hagedorn,
L. 1993; Tietz, B.
1985). Aus Herstellersicht stehen dabei die Untersuchung der
Kooperationsbereitschaft des Handels sowie Art und Ausmaß der durch den Handel
übernommenen Marketing-Funktionen im Vordergrund (Steffenhagen,
H. 1975; Stern, L.
W./El-Ansary, A. I./Brown, J. R. 1989; Irrgang, W.
1989). Die Untersuchung der sonstigen
Aufgabenumwelt umfasst eine frühzeitige Ermittlung der Forderungen von
Verbraucher-Institutionen, ökologieorientierter Interessenverbände und sonstiger
gesellschaftlicher Anspruchsgruppen (Anwohner, Medien) an die Unternehmen, um
daraus proaktive Verhaltensmuster abzuleiten (vgl. z.B. Fessler [Fessler, E.
1990]; Meffert/Kirchgeorg [Meffert,
H./Kirchgeorg, M. 1993]). Sie finden in Früherkennungssystemen ihren Niederschlag.
III. Strategisches
Marketing
Marktorientierte Unternehmensführung und die ihr zugrunde
liegenden strategischen und operativen Verhaltensmuster sind untrennbar mit der
Planung des Marketing-Zielsystems
verbunden. Die Festlegung der Marketing-Ziele
nach Inhalt, Ausmaß, Zeit- und Marktsegmentbezug steht dabei in enger Beziehung
zur Formulierung von Marketing-Strategien, die letztlich der Erreichung der
gesetzten Ziele dienen (Meffert, H.
1986; Raffée,
H./Wiedmann, K.-P. 1985; Aaker, D. A.
1992). Von zentraler Bedeutung für die realistische Festlegung von Zielen ist
die schlüssige Zusammenführung unternehmensexterner und -interner Informationen
in Form einer Chancen/Risiken- und Stärken/Schwächen-Analyse. Darüber hinaus
müssen der grundlegende Aufbau des
Zielsystems sowie die Art der
Zielbeziehungen bestimmt werden. Zielsysteme lassen sich als Hierarchie
unterschiedlicher Ebenen kennzeichnen. Die übergeordneten Ziele stellen
Leitlinien für die Festlegung und zunehmende Konkretisierung der nachfolgenden
Ebenen dar. Von besonderer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang die Bestimmung
ökonomischer (Marktanteile, Eigenkapitalrentabilität) und psychografischer
Ziele (Bekanntheit, Image, Kundenbindung#).
Den ersten Schritt bei der Entwicklung von Marketing-Strategien bildet die
Objektbestimmung. Hierbei stellen sog. strategische
Geschäftsfelder die Basis für die Planung von Marketing-Strategien dar. Die
Bestimmung neuer und die Überprüfung bestehender Geschäftsfelder stellen das
zentrale Bindeglied zwischen strategischer Marketing- und Unternehmensplanung
dar. Dementsprechend legen Unternehmensstrategien
fest, in welchen Bereichen (Produkt-Markt-Kombinationen) das Unternehmen tätig
sein soll. Sie umfassen primär Aspekte der grundsätzlichen Ressourcenverteilung
unter Berücksichtigung der Wettbewerbsstärke der einzelnen Geschäftsfelder und
der jeweiligen Branchenattraktivität (Portfolioplanung).
Strategische Geschäftsfelder sind im Idealfall durch eine spezifische Marktaufgabe gekennzeichnet,
weisen eine hohe Eigenständigkeit auf
und liefern einen Beitrag zum
Erfolgspotenzial der Unternehmung (Gälweiler, A.
1979; Köhler, R.
1993). Zur Geschäftsfelddefinition werden i.d.R. die drei Dimensionen
potenzielle Abnehmergruppen, Abnehmerfunktionen und verwendbare Technologien
getrennt berücksichtigt (Abell, D. F.
1980). Als vierte Dimension kann die räumliche Marktabdeckung hinzutreten. In
engem Zusammenhang mit der Formulierung geschäftsfeldspezifischer Ziele ist
über die Entwicklungsrichtung zu
entscheiden, die das Geschäftsfeld im Markt nehmen soll
(Geschäftsfeldstrategie). Dabei ist grundsätzlich an den Alternativen einer
Behauptungs-, Wachstums- oder Rückzugsstrategie im Rahmen der
Unternehmensstrategie anzuknüpfen. Diese sich vorrangig im Zuge der
unternehmensweiten Ressourcenallokation ergebenden Optionen können auf der
Ebene der einzelnen Geschäftsfelder näher spezifiziert werden
(Marktfeldstrategie). Als Alternativen bieten sich die Intensivierung, die Produkt-
und Marktentwicklung, der Rückzug
sowie die Diversifikation
an (Ansoff, H. I.
1966). Darüber hinaus ist für Geschäftsfelder, die bislang noch nicht
bearbeitet wurden, der Markteintrittszeitpunkt
(Pionier, früher und später Folger) festzulegen (Porter, M. E.
1992).
Die sich anschließende strategische Entscheidung über die Marktabdeckung baut unmittelbar auf der
Geschäftsfelddefinition und der Festlegung der Entwicklungsrichtungen auf. Zu
entscheiden ist, wie viele und welche Segmente innerhalb eines Geschäftsfeldes
ausgewählt und bearbeitet werden sollen. Hierbei lassen sich insb. die
vollständige Produkt-Markt-Abdeckung, die Produkt-Markt-Spezialisierung und die
Produkt- und die Marktspezialisierung unterscheiden (Kotler, P.
1994). Mit der Entscheidung über die Art der zu bearbeitenden
Produkt-Markt-Kombination ist die Festlegung der geschäftsfeldspezifisch
anzustrebenden Wettbewerbsvorteile eng verknüpft.
Die im Rahmen der Geschäftsfeldstrategie festgelegten
Optionen sind Grundlage für die Entscheidungen über die
Marktteilnehmerstrategie. Hierbei ist zunächst zu prüfen, ob die einzelnen
Produkt-Markt-Segmente innerhalb der Geschäftsfelder
marktteilnehmerübergreifend mit einer einheitlichen oder einer differenzierten
Strategie zu bearbeiten sind (Marketing-Standardisierung) und ob eine
proaktiv-offensive oder eine reaktiv-defensive Haltung in Bezug auf Markt- und
Umweltentwicklungen eingenommen werden soll. Wesentliche Voraussetzung der
differenzierten Marktbearbeitung ist die Aufteilung des relevanten Marktes (Bauer, H. H.
1989) in klar unterscheidbare Käufergruppen im Rahmen der Marktsegmentierung
(Freter, H.
1983).
Im Mittelpunkt der auf die einzelnen Marktteilnehmer
bezogenen Strategien stehen die abnehmergerichteten
Wettbewerbsstrategien (Porter, M. E.
1992). Dabei handelt es sich um an Wettbewerbsvorteilen ausgerichtete
Abnehmerstrategien, die schon frühzeitig unter Preis-Mengen- bzw.
Präferenzaspekten behandelt wurden (Kotler, P.
1967; Becker, J.
1993). Während die Preis-Mengen-Strategie einzig auf den Wettbewerbsvorteil
eines niedrigen Preises ausgerichtet ist, versucht die Präferenzstrategie,
Zusatzbedürfnisse der Konsumenten zu befriedigen. Die Präferenzstrategie
verfolgt das Ziel einer eigenständigen Profilierung in der Wahrnehmung der
Endabnehmer, um eine dauerhafte, vom Preis weitgehend unabhängige
Vorzugsstellung (UMP = Unique Marketing
Proposition) aufzubauen. Ansatzpunkte hierzu bieten sich insb. in der
Innovations-, Qualitäts- und Markierungsorientierung sowie im Angebot eines
breiten Leistungsprogramms.
Die geschäftsfeldspezifische Festlegung der
abnehmergerichteten Strategie steht im Mittelpunkt der strategischen
Marketing-Planung. Darüber hinaus muss auch das Verhalten gegenüber den übrigen
für das Geschäftsfeld relevanten Marktteilnehmern festgelegt werden. Hier kann
grob zwischen den vier Grundtypen Anpassungs-, Kooperations-, Konflikt- und
Umgehungsstrategie unterschieden werden (Meffert, H.
1994). Die Anpassungsstrategie
zeichnet sich durch eine eher passive Haltung des Unternehmens aus, welches
sich hierdurch dem Verhalten anderer unterordnet. Dagegen versuchen Unternehmen
mit einer Kooperationsstrategie, durch die aktive Zusammenarbeit mit den
Marktteilnehmern die Durchsetzung eigener Ziele zu erreichen. Eine starke
Marktposition des eigenen Unternehmens ist Voraussetzung für eine
Konfliktstrategie, die mit einer Konfrontation anderer Marktteilnehmer
einhergeht. Im Gegensatz hierzu soll die Umgehungsstrategie
bereits die Entstehung einer Konfliktsituation vermeiden.
In der anschließenden Bewertungs-
und Auswahlphase müssen die alternativen Geschäftsfeld- und
Marktteilnehmerstrategien auf ihre Konsistenz, ihre Beanspruchung von Kompetenz
und ihre Funktionserfüllung getestet werden (Florin, P.
1988). Sind die Erfolg versprechenden Strategieoptionen festgelegt, erfolgt die
Budgetierung (Barzen, D.
1990). Dadurch wird eine in wertmäßigen Größen ausgedrückte systematische
Planung, Koordination und Kontrolle der Unternehmensressourcen gewährleistet
und eine Verbindung zum operativen Marketing hergestellt (Köhler, R.
1993).
IV. Operatives Marketing
Gegenstand des operativen Marketing ist die ziel- und
strategieadäquate Ausgestaltung des Marketing-Instrumentariums. Von den vier
Instrumentalbereichen Produkt-, Kontrahierungs-, Distributions- und Kommunikationspolitik
steht die Produktpolitik
als »Herz des Marketing« im Mittelpunkt. Sie umfasst alle Entscheidungen, die
auf die erstmalige und laufende Gestaltung der Absatzleistungen gerichtet sind
(Produktinnovation, -variation, -eliminierung, Diversifikation, Brockhoff, K.
1993; Koppelmann,
U. 1993). Mit diesen Aktivitäten soll vor allem das Produktsortiment
in der Breite und Tiefe optimiert werden. Innerhalb der Produktpolitik haben
vor allem Entscheidungen über die Markierung von Produkten und Dienstleistungen
eine hohe Bedeutung, denn die Wiedererkennbarkeit der Unternehmensleistungen
bildet eine grundlegende Voraussetzung für die Differenzierung gegenüber
Konkurrenzangeboten und den Aufbau von Markentreue (Meffert,
H./Bruhn, M. 1984; Haedrich,
G./Tomczak, T. 1990; Dichtl,
E./Eggers, W. 1992). Das Vertrauensverhältnis und die Kundenbindung
werden außerdem durch Art und Umfang der vom Kundendienst angebotenen Serviceleistungen beeinflusst.
Im Rahmen der Kommunikationspolitik
beschäftigt sich der Hersteller mit der bewussten Gestaltung aller auf die
Marktteilnehmer gerichteten Informationen. Durch den Einsatz der Werbung,
Verkaufsförderung,
Public
Relations und des Sponsoring
sowie der Direktkommunikation soll
das Verhalten aktueller und potenzieller Kunden beeinflusst werden (Aaker, D.
A./Myers, J. G. 1987; Meffert, H.
1986; Kroeber-Riel,
W. 1993). Bei der klassischen Werbung werden hierzu
Massenkommunikationsmittel genutzt. Die Verkaufsförderung versucht, durch
verkaufspersonal-, absatzmittler- und konsumentenorientierte Maßnahmen kurzfristig
zusätzliche Kaufanreize zu schaffen. Durch Public Relations soll in bestimmten
Teilöffentlichkeiten (Aktionäre, Arbeitnehmer) Vertrauen gewonnen bzw.
gefestigt werden. Beim kommerziellen Sponsoring werden durch vertraglich
festgelegte Gegenleistungen Personen, Organisationen oder Veranstaltungen durch
Geld, Sach- oder Dienstleistungen unterstützt (Bruhn, M.
1987). Die Direktkommunikation beinhaltet schließlich sämtliche interaktiven
Kommunikationsmaßnahmen, die eine individuelle Ansprache vorsehen oder durch
ein Responseangebot einen direkten persönlichen Kontakt herstellen (Dallmer, H.
1991).
Unter der Kontrahierungspolitik werden alle vertraglich
fixierten Vereinbarungen über die Transaktionsbedingungen des Leistungsangebotes
eines Unternehmens subsumiert. Das Unternehmen hat dabei insb. Entscheidungen
über die Preispolitik und Konditionenpolitik
(Rabatte, Skonto, Lieferungs- und Zahlungsbedingungen) zu treffen (Diller, H.
1993; Simon, H.
1992). Die Distributionspolitik bezieht sich auf sämtliche Überlegungen, die im
Zusammenhang mit dem physischen und informatorischen Weg einer Leistung vom
Hersteller zum Endkäufer stehen. Entscheidungstatbestände sind in diesem
Zusammenhang die Wahl der Absatzkanäle
(Absatzwege, Absatzmittler, Außendienst)
und des Logistiksystems (Specht, G.
1988; Ahlert, D.
1991).
In allen Mix-Bereichen sind modulare Marketing-Konzepte zur
Überbrückung des Spannungsfeldes zwischen individueller Bedürfnisorientierung
und Kostenminimierung von hoher Bedeutung. Im Rahmen der Produktpolitik kann
beispielsweise durch eine Kombination standardisierter Produktbausteine mit
individualisierten Dienstleistungen den Anforderungen des »individualisierten Massenmarketing« entsprochen werden (Pine, J.
1993).
Eine zentrale Aufgabe des Marketing besteht in der
strategiegerichteten Integration der absatzpolitischen Instrumente im Marketing-Mix
und der Festlegung von Maßnahmenplänen für die einzelnen Funktions- bzw.
Aktionsbereiche. Sie finden ihren Niederschlag in konkreten produkt-, kunden-
und gebietsbezogenen Zielen und Budgets im Verkaufs-, Werbe-,
Verkaufsförderungs-, Logistik- und Kundendienstbereich. Für die operative
Maßnahmenplanung steht eine Vielzahl von Techniken und Modellen der
Entscheidungsunterstützung zur Verfügung. Sie führen oft nur zu suboptimalen
Lösungen in einzelnen Instrumentebereichen (z.B. Optimierung des Werbebudgets
oder des Kundendienstniveaus). Umfassende Planungsmodelle des Marketing-Mix
bedienen sich wegen der hohen Komplexität (z.B. sachliche und zeitliche
Interdependenzen) meist heuristischer Methoden.
V. Implementierung des
Marketing
Im Rahmen der Marketing-Implementierung ist sicherzustellen,
dass die strategischen und operativen Marketing-Pläne in zielgerichteter Weise
in der Unternehmung und im Markt umgesetzt werden. Dementsprechend wird
zwischen interner und externer Marketing-Implementierung unterschieden (Kolks, V.
1990; Hilker, J.
1993). Während die externe Implementierung auf die effiziente Interaktion mit
den Nachfragern ausgerichtet ist, umfasst die interne Marketing-Implementierung
alle Maßnahmen, die innerhalb der
Unternehmung erforderlich sind, um die angestrebten Wettbewerbsvorteile in
funktionsübergreifender Weise innerhalb der Unternehmung zu verankern bzw.
durchzusetzen. Dabei ist insb. zu prüfen, ob die Struktur-, System- und
Kulturpotenziale für die Strategie- und Maßnahmenrealisierung ausreichen
(Implementierungslücke) oder ob Anpassungen im Bereich der
Marketing-Informationssysteme, der Marketing-Organisation, des
Marketing-Controlling und der Marketing-Kultur vorzunehmen sind.
Mit Marketing-Informationssystemen soll sichergestellt
werden, dass den Entscheidungsträgern die relevanten Informationen aus dem
eigenen Unternehmen, den Märkten und den Absatzkanälen zum richtigen Zeitpunkt
und in der richtigen Aufbereitungsform zur Verfügung stehen. Dabei werden in
wachsendem Maße computergestützte Marketing-Informationssysteme (exekutive,
modellgestützte und Expertensysteme) für die Steuerung des Managementprozesses
eingesetzt (Zentes, J.
1987; Heinzelbecker,
K. 1985; Gaul,
W./Both, M. 1990).
Die Marketing-Organisation
ist in aufbau- und ablauforganisatorische Gestaltungsfelder zu unterteilen. Im
Rahmen einer effizienten Aufbauorganisation ist unter Beachtung funktions-,
produkt-, kunden- und gebietsorientierter Strukturierungsmerkmale der »Fit« zur
verfolgten Marketing-Strategie sicherzustellen und den externen Schnittstellen
zum Markt Rechnung zu tragen. Dabei kommt dem Produktmanagement,
dem Key-Account- und neuerdings dem Kategorie-Management im Marketing eine
besondere Bedeutung zu. Beim Key-Account-Management (Diller,
H./Gaitanides, M. 1988) wird die Betreuung der für das Unternehmen
besonders wichtigen Einzelkunden, Kundengruppen oder Absatzmittler
organisatorisch zusammengefasst, indem alle kundenspezifischen
Marketing-Maßnahmen auf der Basis zielgruppenspezifischer Marketing-Konzepte
koordiniert werden. Demgegenüber fallen dem Produktmanager die Aufgaben zu, die
produktbezogenen Informations-, Planungs- und Kontrollfunktionen wahrzunehmen
und in einer personalen Instanz zu integrieren. Für die aufbauorganisatorische
Verankerung des Key-Account- und Produktmanagements stehen die Alternativen der
Stab-Linien-, Sparten- und Matrix-Organisation zur Verfügung (Köhler, R.
1993). Das Kategorie-Management stellt als Weiterentwicklung des
Produktmanagements an der Schnittstelle zum Einkauf bzw. Verkauf des Handels
die Gestaltung von Geschäftsbeziehungen auf der Ebene von Waren- bzw.
Produktgruppen in den Vordergrund.
Das Konzept des Lean Marketing als kundennutzen- und
mitarbeiterorientierte Optimierung des gesamten Geschäftssystems umfasst nicht
nur aufbau- und ablauforganisatorische Aspekte, sondern stellt insb.
spezifische Anforderungen an die Marketing-Kultur
(Meffert, H.
1994). Durch den Abbau von Hierarchieebenen in Verbindung mit einer
Konzentration von Aufgaben und Verantwortung bei marktnahen, selbststeuernden
Organisationseinheiten der Linie wie auch durch das Outsourcing von Funktionen außerhalb der Kernkompetenzbereiche des
Unternehmens soll letztlich eine effektive und schnelle Anpassungsfähigkeit des
Unternehmens sichergestellt werden. Die Implementierung und Anpassung des
Marketing ist schließlich über ein leistungsfähiges Marketing-Controlling
sicherzustellen. Die wesentlichen Aufgaben des Marketing-Controlling liegen in
der Entwicklung benutzergerechter Planungs- und Kontrollinstrumente sowie in
der Schaffung des organisatorischen Rahmens, der informatischen Unterstützung
und der Koordination der Marketing-Planungs- und Kontrollprozesse (Kiener, J.
1980; Böcker, F.
1987).
Literatur:
Aaker, D. A. : Strategic Market
Management, 3. A., New York et al. 1992
Aaker, D. A./Myers, J. G. :
Advertising Management, 3. A., Englewood Cliffs/N.J. 1987
Abell, D. F. : Definig the Business.
The Starting Point of Strategic Planning, Englewood Cliffs/N.J. 1980
Ahlert, D. : Distributionspolitik, 2.
A., Stuttgart et al. 1991
Ansoff, H. I. : Management Strategie,
München 1966
Backhaus, K. :
Investitionsgütermarketing, 3. A., München 1992
Balderjahn, I. : Marktreaktionen von
Konsumenten, Berlin 1993
Bänsch, A. : Käuferverhalten, 5. A.,
München et al. 1993
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