Inhaltsübersicht
I. Definition
und Abgrenzung
II. Theoretische
Bausteine
III. Public
Relations in der Praxis
I. Definition und
Abgrenzung
1. Der Begriff Public Relations
Der Begriff »Public Relations« geht vermutlich auf das Jahr
1897 zurück, in dem in den USA eine Welle der öffentlichen Kritik an den
sozialen und ökonomischen Konsequenzen verschiedener, groß angelegter
industrieller Investitionsprojekte die betroffenen Unternehmen zu öffentlichen
Stellungnahmen bewegte (Oeckl, A.
1976).
Der vergleichbare deutschsprachige Begriff
»Öffentlichkeitsarbeit« kam erst später auf und ist heute im deutschen
Sprachraum wesentlich weniger gebräuchlich als der englischsprachige Begriff
und seine übliche Abkürzung »PR«.
Die Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) definiert
in ihren Veröffentlichungen den Begriff Public Relations als »das bewusste und
legitime Bemühen um öffentliches Verständnis sowie um Aufbau und Pflege von
Vertrauen auf der Grundlage systematischer Erforschung«. Diese Definition des
Begriffs Public Relations enthält neben der eigentlichen Sprachregelung
eindeutig wertende Elemente.
Den folgenden Ausführungen soll keine verbindliche Definition
vorangestellt werden, vielmehr soll durch die nachstehenden Abgrenzungen und
Beschreibungen verdeutlicht werden, wie Wissenschaft und Praxis den Begriff
Public Relations tatsächlich ausfüllen.
2. Public Relations und Journalismus
Die Aufgaben der Public Relations überschneiden sich mit
denen der Journalisten und Publizisten, insbesondere im Recherchieren
(Informationssuche und -auswertung) und im Schreiben. Aber das Feld der
Aufgaben des PR-Managers ist zum einen weiter, was die Vielfalt der Mittel,
Wege und Managementfunktionen betrifft, und zum anderen enger ausgelegt, was
insbesondere die Ausrichtung und den Umfang der Zielsetzung der Tätigkeit
betrifft. Ein PR-Manager sollte stärker persönlich involviert sein, er benötigt
zudem mehr Überzeugungskraft und muss sich i.d.R. mehr mit den Zielen seiner
Arbeit identifizieren können als ein Journalist.
3. Public Relations und Werbung
Beiden Feldern betrieblicher Tätigkeit ist die strategische
Beeinflussung von Einstellung, Meinung und Verhalten von Zielgruppen sowie der
Gebrauch der Instrumente und Medien gemein. Trotz phänomenologischer
Unterschiede entstammen Werbung
und Public Relations der gleichen theoretischen Basis, der Beeinflussung per
Kommunikation. Allerdings sind die spezifischen Randbedingungen zur Anwendung
der Theorie wie auch die in den beiden Gebieten verfolgten Ziele verschieden.
Werbung ist weitgehend direkt von kommerziellen Kriterien
bestimmt, während Public Relations an der Einstellung gegenüber dem
Gesamtunternehmen in der Öffentlichkeit ausgerichtet wird und allenfalls
indirekten Einfluss auf z.B. den Absatz hat.
4. Public Relations und Corporate Identity
Corporate
Identity ist, wie auch Corporate Image und Public Affairs, eine
Zielgröße der Public Relations.
Analog zu Persönlichkeitstheorien wird Corporate Identity als das Gesamterscheinungsbild eines
Unternehmens in der eigenen Wahrnehmung und Struktur verstanden (Selbstbild) (Birkigt,
K./Stadler, M. M. 1986). Es wird durch das Erscheinen des
Unternehmens, insbesondere dessen Kommunikation nach innen und außen bestimmt. Corporate Image ist das von außen
betrachtete Erscheinungsbild des Unternehmens (Fremdbild). (Corporate) Goodwill ist wiederum der ökonomische Wert des
Corporate Images. Die Aufgabe der Public Relations ist es, die Qualität von
Corporate Identity, Corporate Image und Goodwill zu pflegen und zu verbessern.
5. Public Relations und Human Relations/Public
Affairs
Während Public Relations auf das Umfeld des Unternehmens hin
ausgerichtet sind, beziehen sich Human
Relations auf die Mitglieder des Unternehmens. Eine begriffliche
Unterscheidung beider Richtungen nach ihrer Wirkung ist problematisch, da es
Wechselbeziehungen zwischen dem von Unternehmensmitgliedern und dem von
Außenstehenden wahrgenommenen Erscheinungsbild gibt. Denn nach innen und nach
außen gerichtete Maßnahmen entsprechen nicht der oben erwähnten Unterscheidung
in Selbstbild und Fremdbild. Human Relations und Public Relations verfolgen in
weiten Teilen unterschiedliche Ziele. Human Relations sind z.B. an
Arbeitszufriedenheit, Unternehmenszugehörigkeitsgefühl und Identifikation (Company
Committment) ausgerichtet, während Public Relations sich am öffentlichen
Ansehen, Vertrautheit und Glaubwürdigkeit messen. Public Affairs, also die »öffentlichen Angelegenheiten«, sind
vielfach auch Angelegenheit der Public Relations, z.B. in Form der Beteiligung
an öffentlichen Diskussionen zu wichtigen sozialen, ökonomischen und
ökologischen Themen. Daher sollte in Abhängigkeit von den jeweiligen Zielen in
(allgemeine) Public Relations, Human Relations und Public Affairs unterschieden
werden.
II. Theoretische
Bausteine
1. Der Gegenstand
In der Praxis werden Public Relations-Entscheidungen kaum aus
vorformulierten, allgemeinen und bewährten Aussagen abgeleitet, sondern zumeist
subjektiv aus praktischem Erfahrungswissen begründet. Schon aufgrund der Vielfalt
der Ziele und Mittel sowie der Komplexität der Wirkungsprozesse ist die Bildung
einer geschlossenen Public Relations-Theorie vorerst nicht zu erwarten. Für
einige, zumeist strategische Public Relations-Entscheidungen können aber
theoretische Ansätze aus Analogien zu anderen Disziplinen angewendet werden.
Hier ist vor allem die Theorie der beeinflussenden Kommunikation und die im
gleichen Zusammenhang entwickelte Wirkungsforschung, weniger dagegen die
betriebswirtschaftliche Entscheidungstheorie zu erwähnen.
2. Theorie der beeinflussenden Kommunikation
Seit den 1940er-Jahren wird die von Sozialpsychologen an der
Yale Universität ausgehende, pragmatische Kommunikationsforschung intensiv
betrieben. Die Aussagen dieses Ansatzes (Schenk, M.
1978) gelten zahlreichen Merkmalen des Kommunikationsinhalts, -mediums,
-senders und -empfängers, z.B. wird angesagt, wann einseitige Argumentation
besser wirkt als zweiseitige, welche Eigenschaften die Glaubwürdigkeit erhöhen
und welche Zielgruppen wofür empfänglich sind.
Die experimentellen Bedingungen der zugrunde liegenden
Untersuchungen entsprechen der Public
Relations-Situation besser als der Werbesituation:
Die Yale-Forschung untersuchte fast immer Themen, für die starkes öffentliches
Interesse bestand und die argumentativ vertreten wurden
(High-Involvement-Situation), während sich die Konsumgüter-Werbeforschung eher
trivialen Themen widmet, primär um Aufmerksamkeit bemüht sein muss, wenig
argumentiert und auf lerntheoretische Mechanismen der Wiederholungswirkung
angewiesen ist (Low-Involvement-Situation). Der wichtigste Unterschied zwischen
Public Relations und Werbung
hinsichtlich der Rahmenbedingungen für die Anwendung der Kommunikationstheorie
liegt in der Glaubwürdigkeit. Werbung
wirkt aufgrund der durchaus selbstverständlich empfundenen
Beeinflussungsabsicht und der ihr zugeschriebenen kommerziellen Absicht weniger
glaubwürdig als Public Relations. Wiederum ist sie eher in der Lage, die
Bewusstseinskontrolle zu unterlaufen.
Von besonderer Bedeutung für die Public Relations sind die
Subtheorien der Einstellungsforschung (Kroeber-Riel,
W./Weinberg, 2003; Bleicker, U.
1983): Konsistenz- und Dissonanztheorie, Reaktanztheorie, Attributionstheorie
sowie Informationsverarbeitungstheorie. So wurde aus der Reaktanztheorie die
Strategie der kontinuierlichen Einstellungspflege begründet: Wenn
sozioökonomisch problematische Nebenwirkungen des Unternehmensverhaltens erst
einmal wichtig genommen werden, stoßen massive Public Relations-Maßnahmen auf
Beeinflussungsabwehr.
Große Verdienste für die Public Relations hat sich die
deutsche Verständlichkeitsforschung erworben (Teigeler, P.
1982). Auch für die nicht argumentative Seite der Public Relations gibt es
theoretische Anhaltspunkte, insbesondere die Erkenntnisse nicht verbaler
Beeinflussung durch Mimik, Gestik und Motorik bei persönlichen Public
Relations-Mitteln (Weinberg, P.
1986).
3. Wirkungsforschung
Im Unterschied zur Werbung
verfolgen Public Relations nur mittelbar ein monetäres Ziel. Deshalb wird das
schwierige Problem der ökonomischen Wirkungskontrolle der Public
Relations-Maßnahmen vernachlässigt. Anscheinend sind die Wirkungsmessverfahren,
die stattdessen eingesetzt werden können, in der Public Relations-Praxis wenig
bekannt. Meistens wird als Wirkungskriterium die Bekanntheit der Kampagne oder des Unternehmens gemessen. Nahe
liegender ist es jedoch, die angestrebten Einstellungen
vor und nach einer Public Relations-Kampagne zu messen und (bei Kontrolle
anderer Einflüsse) die Unterschiede als Erfolg zu werten.
Zur Diagnose (unzureichender) Public Relations-Wirkungen kann
ein ganzes Arsenal von Tests herangezogen werden. Die Methoden sind teilweise
mit denen der Wirkungsforschung identisch (Kroeber-Riel,
W./Weinberg, 2003), jedoch mit anderen Schwerpunkten. So hat die
Messung der folgenden Wirkungsfaktoren bei Public Relations-Kampagnen besonders
große Bedeutung: Interesse-Erzeugung, Verständlichkeit, Wahrnehmung des
Kommunikators, Einstellung zum Kommunikator und zum Public Relations-Mittel,
gedankliche Gegenreaktionen, Reaktanz und Dissonanz. Standardisierte
Messmethoden liegen dafür vor. Weniger bedeutsam hingegen sind Aktivierung,
spontane Wahrnehmung und Assoziation.
4. Normative Entscheidungstheorie
Betriebswirtschaftlich betrachtet sind Public
Relations-Maßnahmen ebenso Teile des Kommunkationsmix wie die Werbung, der Persönliche Verkauf, Direct
Marketing, Sponsoring, Product
Placement und Teilaspekte anderer absatzpolitischer Instrumente.
Sofern Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Instrumenten des
Kommunikationsmix bestehen (und das ist zwischen Public Relations und Werbung
im Allgemeinen der Fall), muss über den Einsatz der Instrumente im Zusammenhang
entschieden werden. Aus der Sicht der Entscheidungstheorie
ist die optimale absolute und relative (innerhalb des Mix) Intensität gesucht,
mit der das Instrument Public Relations eingesetzt wird. Gleichzeitig geht es
um die Entscheidungen über jedes einzelne Submix, bei Public Relations z.B. um
die Wahl der optimalen Alternative unter mehreren Vorschlägen für eine Kampagne
oder um die optimale Auswahl von Public Relations-Medien. Solche Modelle sind
schon bei den quantitativ besser zugänglichen Werbeentscheidungen
problematisch. Somit sind analoge Quantifizierungen des Public
Relations-Einsatzes meist unzweckmäßig. Daher ist die (praktische)
Anwendbarkeit der Entscheidungstheorie auf komplexe Probleme des
Kommunikationsmix mit Public Relations kaum Erfolg versprechend. Zudem liegen
keine adäquaten Modelle vor.
III. Public Relations in
der Praxis
1. Das Public Relations-Berufsbild
Eine Analyse der bisherigen beschriebenen Literatur zeigt,
dass als wichtigste Erscheinungskategorie die realen Berufsbedingungen des
Public Relations-Managers angesehen werden. Zur Charakterisierung des
Berufsbildes wäre es gut, den entsprechenden Ausbildungsgang zu kennen. Es gibt
jedoch bisher nur unverbindliche Vorschläge für ein Curriculum der Public
Relations-Berufe sowie, etwas umfassender, die Bestandsaufnahme von Flieger (Flieger, H.
1980; Flieger, H.
1995). Umfragen unter Führungskräften (BDW,
/Deutscher Kommunikationsverband, 1983) und Public
Relations-Praktikern (Haedrich,
G./Kreilkamp, E. 1983) geben ebenso weiteren Aufschluss wie die
Public Relations-Praktikerliteratur.
Danach sollte der Public Relations-Manager – im Sinne des
Begriffs »Sprecher« – Topmanagereigenschaften haben, d.h. persönlich und
fachlich hoch qualifiziert sein. Zwar werden diverse ideale persönliche Eigenschaften des Public
Relations-Managers postuliert, die Umfragen zeigen jedoch, dass bis auf eine
(gegenüber anderen Führungspositionen) relative Präferenz für Frauen kein
klares Personenprofil besteht. Die meistgenannten fachlichen Anforderungen
beziehen sich auf die Kommunikation, z.B. Medientechnik, sprachliche
Fähigkeiten und diplomatisches Geschick.
2. Zielinhalte und -strategien
Allgemeine Aufgaben der Public Relations sind die
Beeinflussung öffentlicher Einstellungen. Sowohl nach Inhalt als auch nach
Adressatenkreis ist dieses Globalziel zu präzisieren. Führungskräfte der
Wirtschaft und Public Relations-Manager nennen am häufigsten allgemeine Image-
und Bekanntheitsgradziele (DBW,
/Deutscher Kommunikationsverband, 1983; Haedrich,
G./Kreilkamp, E. 1983). Der Zielinhalt muss danach festgelegt
werden, welche Vorstellungen und Emotionen zu welchen Aspekten des Unternehmens
inwieweit verändert werden sollen. Dabei ist von vornherein zu beachten, dass
es grundsätzlich schwierig ist, Einstellungen nur durch Kommunikation zu ändern
(vgl. dazu oben aufgeführte theoretische Ansätze). So sind sehr erhebliche
Bemühungen nötig, um die Einstellungen der Wohnbevölkerung zur Frage der
Luftreinhaltung durch ein benachbartes Chemiewerk zu verbessern. Eine gute
Public Relations-Zielplanung reagiert nicht auf bereits eingetretene
Verschlechterungen der öffentlichen Meinung, sondern baut ihnen vor.
Kontinuierliche Einstellungspflege ist wesentlich einfacher als massive
Einstellungsänderungen.
Zur Operationalisierung nach dem Adressatenkreis (Zielgruppen) sind private und öffentliche
Einzelpersonen, Gruppen und Institutionen zu unterscheiden, die durchaus
unterschiedlich zu beeinflussen sind. Typische Zielgruppen sind Eigen- und
Fremdkapitalgeber, Kunden und Lieferanten, Bürgerinitiativen, Anwohner und
Verbraucherorganisationen sowie Meinungsführer, Behörden, Verbände und Kammern.
3. Mittel und Medien
In praxisorientierten Publikationen findet man zum Teil sehr
umfangreiche Aufzählungen und Klassifikationen möglicher Public Relations-Mittel und -Medien. Public Relations-Mittel sind
Kommunikationseinheiten, wie Rede, Artikel, Anzeige, Tag der offenen Tür und
Pressemitteilungen. Public Relations-Medien sind Kommunikationskanäle wie
Zeitungen, Messe und TV/Rundfunk. Die nachstehenden Beispiele zeigen, dass
diese aus der Werbelehre übernommene Unterscheidung weder konsistent
eingehalten werden kann, noch immer sinnvoll ist.
Die bedeutendsten Einteilungskriterien sind:
1.
Massenmittel
(wie Zeitungsartikel, Rundfunkinterview, Jahresbericht) vs. persönliche Mittel (wie Referat,
Besucherführung, Pressekonferenz).
2.
Ein-Richtungs-Mittel
(wie Statement, Brief, Tonbildschau) vs. Zwei-Richtungs-Mittel
(wie Diskussion mit Betroffenen, Informationsschalter, Schulung der
Mitarbeiter in Telefonzentralen).
3.
Gesprochene
Mittel (wie persönliche Erklärung, Anrufbeantwortertext) vs. gedruckte Mittel (wie Fachpublikation,
Werkszeitung, Prospekt) vs. komplexe
Mittel (wie Kongress, Sponsoring in Kultur, Forschung und Sport).
4. Public Relations-Management
Jedes Public Relations-Mittel bringt eigene
Managementprobleme mit sich, z.B. das Know-how, um Text in die Presse zu
lancieren (Pressemitteilungen, Exklusivbeiträge etc.). Die Funktion wird in den
meisten Fällen hauptamtlich wahrgenommen und dann überwiegend als Stabsstelle
unmittelbar bei der Geschäftsleitung angesiedelt. Dies ist im Unterschied zum
Werbemanagement entscheidend für kompetente und einheitliche Public Relations,
da der Public Relations-Manager einerseits weitgehend unabhängig von Weisungen
und andererseits vollständig informiert sein muss. Der Public Relations-Manager
sollte daher auch an den Vorstandssitzungen teilnehmen. In manchen Unternehmen
ist ein Vorstandsmitglied selbst für Public Relations zuständig. Dies ist
jedoch auch eine Frage der Bedeutung im Unternehmen und damit auch eine Frage
des verfügbaren Etats.
So liegen die meisten deutschen Public Relations-Etats zwischen 60.000 € und 3 Mio. Euro p.a. (BDW,
/Deutscher Kommunikationsverband, 2004).
5. Institutionen
Die wohl bedeutendste Public Relations-Institution ist die
International Public Relations Association. Alle drei Jahre finden durch sie
Weltkongresse statt. Als Subinstitution vertreten die europäische CERP
(Conféderation Européenne des Relations Publiques), die afrikanische FAPRA (Federation of African Public
Relations Associations), die südamerikanische FIARP (Federation Internationale Americana Relation Publice) und
die pazifische PPPRF (Pan Pacific
Public Relations Federation) über 50 nationale Institutionen.
Unter ihnen ist die Deutsche Public Relations Gesellschaft
(DPRG) aufgeführt. Weiter ist das Deutsche Institut für Public Relations (IPR)
zu erwähnen, das für Forschung und Lehre zuständig ist. Nationale Public
Relations-Dachinstitutionen vergeben zudem anerkannte Auszeichnungen, so
verleiht z.B. die DPRG alle zwei Jahre die »Goldene Brücke«. Schließlich bieten
zahlreiche kommerzielle Institute und Agenturen Public
Relations-Dienstleistungen für Unternehmen, Behörden und Verbände an. Etwa
dreißig von ihnen sind in der Gesellschaft
(der) Public Relations-Agenturen organisiert.
In Deutschland beachtete internationale Periodika sind Public Relations Review und Public Relations Journal. Leider bringen
allgemeine Management- oder Marketing-Fachzeitschriften keine regelmäßigen
Public Relations-Publikationen. Außer den Verbandsmitteilungen gibt es auch
keine eigene deutschsprachige Public Relations-Zeitschrift.
Literatur:
BDW Deutscher Kommunikationsverband, :
Public Relations im Urteil von Führungskräften der Wirtschaft, Bonn 2003
Birkigt, K./Stadler, M. M. : Corporate
Identity, 3. A., München 1986
Bleicker, U. : Produktbeurteilung der
Konsumenten, Würzburg et al. 1983
Canfield, B. R./Moore, H. F. : Public
Relations, 6. A., Homewood 1973
Flieger, H. : Public Relations,
Düsseldorf et al. 1980
Flieger, H./Sohl, B. : Public
Relations als Profession, 6. A., Wiesbaden et al. 1995
Haedrich, G./Barthenheier,
G./Kleinert, H. : Öffentlichkeitsarbeit, Berlin et al. 1982
Haedrich, G./Kreilkamp, E. : Zur
Situation der Öffentlichkeitsarbeit in deutschen Unternehmen, in: DBW, 1983, S.
431 – 443
Hundhausen, C. : Public Relations,
Berlin 1969
Kroeber-Riel, W./Weinberg, P. :
Konsumentenverhalten, 8. A., München 2003
Mühlbradt, W. : Handbuch für
Öffentlichkeitsarbeit von Betrieben, Parteien, Verbänden, Behörden und
Institutionen, Neuwied et al. 1990
Oeckl, A. : Public Relations-Praxis,
Düsseldorf et al. 1969
Oeckl, A. : Public Relations-Politik,
Düsseldorf et al. 1981
Schenk, M. : Publikums- und
Wirkungsforschung, Tübingen 1978
Stephenson, H. : Handbook of Public
Relations, 2. A., New York et al. 1971
Teigeler, P. : Verständlich sprechen,
schreiben, informieren, Bad Honnef 1982
Weinberg, P. : Nonverbale
Marktkommunikation, Heidelberg 1986
Zankl, H. L. : Public Relations,
Wiesbaden 1975
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