A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
wirtschaftslexikon wirtschaftslexikon
 
Wirtschaftslexikon Wirtschaftslexikon

 

wirtschaftslexikon online lexikon wirtschaftslexikon
   
 
     
wirtschaftslexikon    
   
    betriebswirtschaft
     
 
x
 

Das Wirtschaftslexikon

 

Wir bieten Ihnen hier ein einfach gehaltenes Wirtschaftslexikon an, welches jedoch durch umfassende und professionelle Informationen in dieser Form im Internet ein Novum darstellt.

Tausende Fachbegriffe aus der Welt der Wirtschaftswissenschaften sind hier auf engstem Raum kondensiert und von überall erreichbar: Betriebswirtschaft einfach erklärt, Kostenrechnung im Zusammenhang dargestellt, wissenschaftliche Begriffe im Kontext zu ähnlichen Begriffen erläutert.

Wenn Ihnen die Darstellung in unserem Lexikon gefällt, dann kommen sie doch regelmässig vorbei und nutzen unser kostenloses Informationsangebot.

Bitte beachten Sie insbesondere unsere Suchfunktion rechts oben, damit Sie schnell an Ihr Ziel kommen. Hunderte Fachbegriffe lassen sich so am schnellsten durchforsten.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Studium und Praxis mit unseren Qualitätsinformationen,

Ihr Team dasWirtschaftslexikon.com

 

 

Unsere neuesten Artikel sind :


21. 02. 2017

Bank - Aus ital. banco = Tisch, den die Geldwechsler im Mittelalter zur Abwicklung ihrer Geschäfte aufstellten. Oberbegriff für Geldinstitute, insbesondere private Banken, die Bankgeschäfte gem. § 1 KWG (Kreditwesengesetz) >>> Bank


Faschismus - In der Wirtschaftssoziologie: [1] ursprünglich Bezeichnung für die rechtsextreme Bewegung Mussolinis in Italien, später sowohl für ähnliche Bewegungen in verschiedenen Ländern wie für Staats- und Herrschaftsformen solcher Bewegungen, die in Deutschland, Italien, Ungarn usw. die Macht erobert hatten. Manchmal werden auch andere autoritäre Regimes (Spanien unter Franco, Portugal unter Salazar, Argentinien unter Peron usw.) als faschistisch bezeichnet. In den politischen Kämpfen der zwanziger, dreissiger und vierziger Jahre des 20. Jahrhunderts war Faschismus häufig ein Kampfbegriff und wurde inflationär benutzt (z.T. bis heute). [2] Ein engerer F.begriff der Politischen Wissenschaft berücksichtigt in erster Linie die Herrschaftsformen (eindeutige Befehlsgewalt von Personen und wenigen Organen; Führerprinzip; Ausschaltung parlamentarischer Opposition; Ignorierung von Gesetz und Verfassung), die ideologischen Äusserungen (Nationalismus, Antisemitismus und Rassismus überhaupt, Minderheitendiskriminierung, Antikommunis-mus, Demokratiefeindschaft, rückwärtsgerichteter Antikapitalismus, z.B. Verherrlichung vorindustrieller Lebensformen), die Herrschaftsmethoden (quasi-militäri-sche Kampfverbände, eine alle gesellschaftlichen >>> Faschismus


Finanzierung aus Abschreibungen - Der Begriff der Finanzierung „aus   Abschreibungen” kann im Zusammenhang mit der Analyse und Gestaltung der   Innenfinanzierung in dreifacher Weise interpretiert werden: (1) Bei dem primär im Bereich der Jahresabschlussanalyse anzutreffenden Versuch, das Volumen der Innenfinanzierung als   Cash Flow auf indirektem Wege aus Jahresabschlussgrössen zu ermitteln, stel­len Abschreibungen eine Korrekturgrösse dar. Der Betrag der in die GuV-Rechnung als Aufwand ein­gegangenen Abschreibungen ist als nicht zahlungswirksame Aufwandsgrösse zum Jahresüberschuss hinzuzuaddieren und damit letztlich aus der Rechnung zu eliminieren. Im Endeffekt wird dadurch er­reicht, dass die Höhe der vorgenommenen Abschreibungen für den als Ergebnis der Rechnung zu er­mittelnden Cash Flow ohne Bedeutung ist. (2) Die Gestaltung von Abschreibungen stellt ein Instrument im Rahmen des >>> Finanzierung aus Abschreibungen



20. 02. 2017

Personalwirtschaft - beschreibt den Umgang mit Personal vor einer ökonomischen Ausrichtung und Zielsetzung. Verhal­tenswissenschaftliche Aspekte werden unter dieser Bezeichnung nicht berücksichtigt. Umfassende Begriffe sind  Personalarbeit,   Personalmanagement und   Human Resource Management, die i.A. synonym verwendet werden. 1. Einführung. In allen Betrieben wird stets menschliche Arbeit  zusammen mit technischen und finanziellen Ressourcen  zur Erreichung der betrieblichen Ziele eingesetzt. Geschieht sie durch eine Mehrzahl angestellter Mitarbeiter, so wird, auf diese bezogen, betriebliche Personalarbeit (als derivative Leistung) erforderlich. Personalarbeit wird zum einen in einem institutionalisierten Personalwesen (Personalabteilung bzw.  in größeren Betrieben  Personalbereich mit mehreren Abteilungen) geleistet, zum anderen auch zusätzlich durch jeden Vorgesetzten im Betriebe, soweit er Mitarbeiterführung betreibt, sowie durch die Geschäftsleitung, wenn sie personalpolititsche Richtlinien festlegt (ggf. unter Hinzuziehung des Betriebsrates) bzw. wenn sie einzelne personelle Entscheidungen fällt. Mit Personalarbeit wird einerseits die Art und Weise der betrieblichen Leistungserbringung beeinflußt, andererseits erfordert sie selbst wiederum Ressourcen-Einsatz. Mit ihr sind daher ökonomische Probleme verbunden, so daß es gerechtfertigt ist, von Personalwirtschaft zu sprechen und sie zum Gegenstand und speziellen Teilfach der Betriebswirtschaftslehre zu machen. 2. Gegenstände der P. 2. 1 Personalpolitik besteht aus der Festlegung folgender Tatbestände: (1)           Unternehmungspolitische Entscheidungen werden mit ihren personellen Implikationen abgestimmt, d.h. mit den personellen Voraussetzungen und Konsequenzen ihrer Durchsetzung. Dies ist erkennbar ein zweiseitiger Vorgang: Personalpolitik wird durch die Unternehmungspolitik bestimmt; Unternehmungspolitik muß u.U. personelle Restriktionen beachten. (2)           Inhalte und Umfang betrieblicher Personalarbeit werden festgelegt: Soll z.B. systematische Personalplanung, Karriereplanung, betriebliche Fortbildung überhaupt betrieben werden und wenn ja, in welcher Ausgestaltung (Detailliertheit, Aufwand)? (3)           Mit allgemeinen Richtlinien wird über die Art und Weise befunden, mit der betriebliche Personalarbeit  sowohl in den Teilgebieten des Personalwesens wie auch bei der Mitarbeiterführung  geleistet werden soll. 2. 2. Unter Mitarbeiterführung werden alle Aktivitäten der Willensbildung, -durchsetzung und -sicherung verstanden, mit denen das Verhalten der Mitarbeiter i.S. der Aufgabenerfüllung bzw. des Vollzuges solcher Tätigkeiten gesteuert wird, die für die Erreichung betrieblicher und persönlicher Ziele als notwendig bzw. sinnvoll erachtet werden. Mitarbeiterführung ist insoweit Ausübung von Vorgesetztenfunktionen; sie kann aber auch (z.B. bei Gruppenarbeiten) durch formal ranghierarchisch nicht übergeordnete Mitarbeiter ausgeübt werden. Umstritten ist, welcher Führungsstil in welcher Führungssituation in welcher Weise effizient ist; die Auffassung beginnt sich durchzusetzen, daß es den generell optimalen Führungsstil nicht gibt. Ein Trend zu mehr kooperativer Führung scheint sich z.Z. noch mehr in Diskussionen und Absichten als in praktischem Vollzug abzuzeichnen. 2. 3 Es sind mehrere Teilgebiete des institutionalisierten Personalwesens, >>> Personalwirtschaft


Refinanzierung - Allgemein: Mittelbeschaffung für die Kreditgewährung (hauptsächlich durch Einlagen). Im besonderen: Verkauf von Wertpapieren und Inanspruchnahme von Notenbankkredit durch Rediskontierung von Wechseln oder Aufnahme von Lombardkrediten. >>> Refinanzierung


Insolvenz - Zustand finanzieller Existenzbedrohung eines Schuldners, der eingetreten ist, wenn Zahlungsunfähigkeit oder (bei Kapitalgesellschaften) Überschuldung vorliegt. Vor Eintritt der Insolvenz wird vielfach eine außergerichtliche Sanierung des Unternehmens >>> Insolvenz



19. 02. 2017

Personengesellschaft - (allgemeine Definition),   Gesellschaft, bei der die Gesellschafter selbst geschäftsführend tätig werden (Prinzip der Selbstorganschaft). Oberbegriff für die  GbR,  OHG,   KG,   GmbH & Co. KG,  stille Gesellschaft,   EWIV. (österreichische). Die Differenzierung in Personen- und Kapitalgesellschaften ist die am häufigsten gewählte Form der Einteilung von Gesellschaftsformen. Entscheidend in diesem Zusammenhang ist, inwieweit die Gesellschafter in das Gesellschaftsgeschehen einbezogen sind. In einer Personengesellschaft gestalten die Gesellschafter die Tätigkeit der Gemeinschaft aktiv mit. Sie leisten im Regelfall nicht nur Kapital, sondern erbringen ebenso Arbeitsleistungen für die Gesellschaft. >>> Personengesellschaft


Handelsforschung - Forschung über und für den Handel, die sich auf Betriebe, Betriebs- oder Verbundgrup­pen oder auf gesamtwirtschaftliche Proble­me beziehen kann. Aus betrieblicher Sicht stehen die Beschreibung, Erklärung, Vorher- sage oder Entscheidungsvorbereitung in al­len Managementbereichen im Vordergrund des Interesses. Die spezifischen Marketing­probleme werden überwiegend in der Marketing-Wissenschaft behandelt, etwa bei der Erforschung von Handelserfolgs­faktoren. Die Handelsforschung strebt v. a. eine Ver­besserung der Kenntnisse über die Position des betrachteten Unternehmens >>> Handelsforschung


Geldmarkt - Markt für kurzfristige Geldausleihungen, auf dem hauptsächlich die Banken anbieten und nachfragen. Der Zins richtet sich nach Angebot, Nachfrage und Leihfrist (z. B. Tagesgeld, Monatsgeld). Steigender Geldmarktzins ist ein Zeichen für i/ou/cWäte-Verknappung, sinkender Zins zeigt, >>> Geldmarkt



18. 02. 2017

Qualität - Der Qualitätsbegriff kann sowohl die Be­schaffenheit als auch die Eigenschaften (At­tribute) eines Produktes oder einer Dienstlei­stung bezeichnen. Darüber hinaus beschreibt Qualität das Ausmaß der Übereinstimmung von Produktansprüchen und Produktlei­stungen. Die Qualitätsbetrachtung bezieht sich auf jede differenzierbare Eigenschaft ei­nes Produktes, so dass i.d. R. eine Vielzahl von Teilqualitäten relevant ist. In der Literaturexistieren verschiedene Qua­litätsbegriffe, z. B. der subjektive, der objek­tive und der teleologische. Der subjektive Qualitätsbegriff geht von den individuellen menschlichen Bedürfnissen aus; Qualität hat ein Produkt dann, wenn es diese Bedürfnisse erfüllen kann. Der Übergang zum objekti­ven Qualitätsbegriff erfolgt dadurch, dass für die Qualitätsbcurteilung unabhängig von der Einzelperson, z. B. von Experten, bestimmte Verwendungszwecke vorgegeben werden. Beim teleologischen Begriffe rfolgt eine Qua­litätsbewertung dadurch, dass man Ansprü­che (subjektive Sphäre) mit den Produktlei­stungen (materiale Sphäre) in Beziehung setzt. Bei den Ansprüchen spielen sowohl kognitive als auch affektive Verhaltenskom­ponenten eine Rolle (Nutzen). Bei den Leistungen der Produkte sind sowohl sach­hafte als auch anmutungshafte Komponen­ten zu berücksichtigen. Ausgehend von den erhobenen Ansprüchen, bietet die angestreb­te Produktqualität somit zum einen erste An­haltspunkte für die Produktgestaltung, zum anderen kann sie als Kontrollmaßstab nach erfolgter Produktgestaltung dienen. Qualität besitzt als Wettbewerbsfaktor eine besondere Attraktivität, weil sie einerseits viele Möglichkeiten der Dif ferenzierung und Profilierung bietet und andererseits u. U. gut verteidigbar gegenüber Konkurrenten ist (Wettbewerbsvorteile). Fiinzu kommt, dass von einem hohen Qualitätsstandard enorme Motivationseffekte auf die Mitarbei­ter >>> Qualität


Recycling - siehe  Entsorgung. all jene Prozesse, durch die ein bislang nicht verwerteter Materie- bzw. Energieoutput des Wirtschaftssystems diesem als Inputfak- tor wieder zugeführt wird. Gründe für Recy­cling-Prozesse sind die Schonung knapper Ressourcen sowie die Vermeidung von Entsorgungsleistungen (Redistribution, >>> Recycling


Differenzierung - In der Wirtschaftssoziologie: differentiation, [1] der Prozess oder das Ergebnis der Aufgliederung eines Ganzen, etwa die Trennung der Geschlechterrollen Mann und Frau, die Arbeitsteilung zwischen Bauer und Handwerker oder die Herausbildung sozialer Klassen. Differenzierung kann in zwei Formen geschehen: Bei der segmentär-föderativen Differenzierung sind die ausdifferenzierten Teile in Aufbau und Funktion einander gleich, z.B. das Nebeneinander von Staaten. Bei der funktionalen Differenzierung ergänzen die Teile einander im Hinblick auf das Ganze, z.B. die Aufgabenverteilung in einem Team. Nach der strukturell-funktionalen Theorie führt Differenzierung zur Erhöhung des Leistungspotentials eines sozialen Systems dort, wo verschiedenartige Elemente sich nach Aufgaben spezialisieren und somit eine immense Steigerung der Fertigkeiten und Fähigkeiten ermöglichen. Aufgrund der hohen Spezialisierung >>> Differenzierung



17. 02. 2017

Aktie - Urkunde über einen rechtlichen Anspruch auf einen Anteil am Grundkapital einer Aktiengesellschaft in der Höhe des aufgedruckten Geldbetrages (Nennwert). Aktien werden in der Regel durch Kauf erworben. Ihr Marktpreis wird von der zu erwartenden Dividende, aber auch vom Interesse an dem Besitz eines Aktienpaketes bestimmt. Der Preis wird oft auch künstlich beeinflusst (Mediennachrichten. Bilanzveröffentlichungen usw.). Die Aktie verbürgt ein Stimmrecht auf der Hauptversammlung der Aktionäre und einen Anspruch auf Zahlung der dort beschlossenen Dividende. Die Dividende wird aus dem Profit der Aktiengesellschaft bezahlt, macht aber nur einen kleinen Teil des Gesamtprofits aus. Von den verschiedenen Formen der Aktie sind hervorzuheben: die Vorzugsaktie (meist höhere Dividende, dafür Verlust des Stimmrechts) und die Mehrstimmrechtsaktie (sie verleiht dem Inhaber auf der Hauptversammlung mehr Stimmen, als ihrem Nennwert entspricht). Bei den Depotaktien handelt es sich um Aktien, deren Verwaltung und Stimmrecht an Banken übertragen wurde. Mit diesem Depotstimmrecht üben Banken entscheidenden Einfluss in Aktiengesellschaften aus. Der Vorteil für die Aktienbesitzerinnen besteht darin, dass die Anteile leicht gehandelt werden können und ihre augenblickliche Bewertung leicht feststellbar ist. Die Unternehmen (Aktiengesellschaften) haben dadurch den Vorteil der einfachen Kapitalbeschaffung bei einer großen von Anzahl Kapitalgebern und die Unkündbarkeit der Aktien (sie können nur verkauft werden). Durch den niederen Mindestbetrag pro Aktie können auch kleinste Kapitalbeträge zur Finanzierung der Konzerne mobilisiert werden und es wird dadurch eine hohe Vergesellschaftung erreicht. Aktien >>> Aktie


Gesamtkostenverfahren - Verfahren der Erstellung der Bank-GuV-Rechnung. Sämtlichen im Geschäftsjahr angefallenen Erträgen werden sämtliche Aufwendungen gegenübergestellt. Anders: Umsatzkostenverfahren. nach dem Bilanzrichtliniengesetz zugelassenes und in Deutschland vordem aktienrechtlich vorgeschriebenes Verfahren zur Aufstellung der Gewinn - und Verlustrechnung. Nach ihm werden sämtliche Aufwendungen der Rechnungs-periode, >>> Gesamtkostenverfahren


Zahlungsbilanz - Gegenüberstellung der Zahlungen, die eine Volkswirtschaft in einer Zeitperiode an das Ausland leistet, und der Zahlungen, die sie vom Ausland empfängt. Sie wird in folgende Teilbilanzen gegliedert: - Leistungsbilanz: Umfaßt den Import und Export von Waren (Handelsbilanz) und Dienstleistungen (Dienstleistungsbilanz) sowie die sog. unentgeltlichen Übertragungen (Übertragungsbilanz). - Kapitalbilanz: Gegenüberstellung der Kapitaleinfuhr und Kapitalausfuhr. - Devisenbilanz: Gibt die Veränderungen der Währungsreserven an. 1. Als Z. eines Landes bezeichnet man ein (Konten-)System zur Verbuchung aller in einem bestimmten Zeitraum angefallenen ökonomischen Transaktionen zwischen in- und ausländischen Wirtschaftssubjekten . Leistungen und Gegenleistungen werden dabei  je nach ihrem ökonomischen Charakter  zunächst auf entsprechenden Teilbilanzen verbucht, die dann zur Z. zusammengefaßt werden: Aus der Handelsbilanz als der wertmäßigen Gegenüberstellung von Warenein- und -ausfuhr ergibt sich durch Zusammenfassung mit der analog definierten Dienstleistungsbilanz die Leistungsbilanz i.e.S. bzw.  nach Einbeziehung der (monetären oder realen) unentgeltlichen Übertragungen zwischen In- und Ausländern  die Leistungsbilanz i.w.S. (= Bilanz der laufenden Posten). Änderungen bei den Auslandsforderungen und -verbindlichkeiten ("Kapitalex- bzw. importe") werden in der Kapitalbilanz (genauer: Bilanz des Kapitalverkehrs) erfaßt, die entweder als Kapitalbilanz i.e.S. oder  bei Einbeziehung des durch die "offiziellen" Gold- und Devisenbestände der Währungsbehörden repräsentierten Saldos der liquiden Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber dem Ausland ("Gold- u. Devisenbilanz ")  als Kapitalbilanz i.w.S. definiert werden kann. Daneben wird unter dem Aspekt der Fristigkeit zwischen einer lang- und einer kurzfristigen Kapitalbilanz unterschieden, die im Bedarfsfall nach weiteren ökonomischen oder institutionellen Kriterien gegliedert werden können. 2. Bei der Verbuchung einzelner Transaktionen innerhalb dieses Systems von Teilbilanzen werden Vorgänge, die einen Zahlungszustrom (-abfluß) bewirken oder  wie im Fall der unentgeltlichen Lieferungen  zumindest bewirken könnten, als Credit- (Debet-) Posten ausgewiesen, wobei sich aber  anders als in der betriebswirtschaftlichen Buchführung  die doppelte Verbuchung jeder Transaktion erst aus der Erfassung von Leistung und Gegenleistung und nicht aus dem Prinzip von Buchung und Gegenbuchung ergibt. Aus diesem Prinzip der selbständigen Erfassung von Leistung und Gegenleistung folgt, daß jede außenwirtschaftliche Transaktion grundsätzlich mit einer Debet- und einer Credit-Buchung in der Z. erscheint, wobei aber Bestandsveränderungen  wie das Beispiel der Gold- u. Devisenbilanz zeigt gegebenenfalls auch als negativer Buchungsposten auf der "anderen" Seite der Bilanz erfaßt werden können: Warenimporte gegen Bezahlung in ausländischer Währung haben beispielsweise in der >>> Zahlungsbilanz



16. 02. 2017

Handlungsvollmacht - Ermächtigt zur Vornahme einer bestimmten zu einem Handelsgewerbe gehörenden Art von Geschäften oder zu einzelnen Geschäften. Kann auch zum betrieb des ganzen Handelsgewerbes >>> Handlungsvollmacht


Deutsche Bundesbank - Siehe auch: Bundesbank durch das Gesetz über die Deutsche Bundesbank vom 26.7.1957 errichtete Zentralbank der Bundesrepublik. Ist bundesunmittelbare juristische Person des öffentlichen Rechts mit Sitz in Frankfurt am Main. Organe der D. sind: 1. Zentralbankrat, zuständig für Währungs- und Kreditpolitik sowie Satzung der D., verfügt über Weisungsrecht gegenüber Direktorium und Vorständen der Landeszentralbanken ; 2. Direktorium, bestehend aus Präsident, Vizepräsident und fünf weiteren Mitgliedern, verantwortlich für >>> Deutsche Bundesbank


Bankgarantie - 1. Charakterisierung: Bankgarantien werden von Banken (Garanten) im Auftrag ihrer Kunden (Garantieauftraggeber) übernommen und umfassen die i.A. unwiderrufliche Verpflichtung des Garanten, einen Geldbetrag an einen Dritten (Garantienehmer/Garantiebegünstigten) zu zahlen, sofern bestimmte, in der Garantie genannte Voraussetzungen, die den Eintritt des Garantiefalles definieren, erfüllt sind. Die Bankgarantie umfasst eine selbstständige Verpflichtung der garantierenden Bank, d.h. sie ist losgelöst (abstrakt) vom (Waren-)Grundgeschäft zwischen dem Garantieauftraggeber (z.B. einem Verkäufer) und dem Garantiebegünstigten (z.B. einem Käufer). In der übernommenen Garantie ist die Bank i.A. verpflichtet, auf erstes Verlangen des Garantiebegünstigten zu zahlen. Zu beachten ist, dass >>> Bankgarantie



15. 02. 2017

Opportunitätskosten - Opportunitycosts. Auch: alternative, Alternativkosten. Die Kosten, >>> Opportunitätskosten


Bundesbank - Vollständiger Name: Deutsche Bundesbank; unabhängige Zentralbank der Bundesrepublik Deutschland mit Sitz in Frankfurt und Niederlassungen (Landeszentralbanken) in den einzelnen Bundesländern. >>> Bundesbank


Direct Costing - Deckungsbeitragsrech- nung siehe unter Grenzkostenrechnung >>> Direct Costing



14. 02. 2017

Behaviorismus - ist ein theoretischer Ansatz, bei dem nur das beobachtbare Verhalten Gegenstand der Psychologie ist, innere psychische Prozesse sind nicht zugelassen. Verhalten wird nach dieser Auffassung nur durch Stimuli in der Umwelt erklärt. Dem Behaviorismus liegt das  S-R-Modell zugrunde. Siehe auch   Konsumentenverhalten (mit Literaturangaben). Sammelbezeichnung für bestimmte psycho­logische Forschungsrichtungen, die die Ent­wicklung der modernen Psychologie und da­mit auch der Konsumentenforschung maßgeblich gefördert und geprägt haben. Bis zum Ende des 19. Jh. war die Psychologie eher ein Ableger der Philosophie als eine eigenständige Wissenschaft, ihre Theorien waren stark mentalistisch, d. h. auf Bewusst­seinsprozesse fixiert, ihre wichtigste Er­kenntnismethode war die Introspektion. Das Entstehen des Behaviorismus ist ein klassisches Beispiel für einen „Paradigma­wechsel“ i. S. v. Thomas S. Kuhn (Paradig­ma). Nach vereinzelten, wegbereitenden Ar­beiten war das auslösende Moment ein im Jahre 1913 veröffentlichter Aufsatz von John B. Watson, in dem dieser ein neues Wis­senschaftsprogramm konzipierte. Watson forderte eine Psychologie des Verhaltens statt eines Theoretisierens über innere Bewusstseinsvorgänge. Seiner Ansicht nach lassen sich objektive Erkenntnisse über die Determinanten des Verhaltens und seiner Änderungen nur auf beobachtbare Reiz-Reaktions-Prozesse gründen. Er setzte an die Stelle der Introspektion das kontrol­lierte Experiment als Weg zur Erkenntnis. Behavioristische Ideen wurden sehr schnell zur dominierenden Kraft in der amerikani­schen Psychologie. Sie wurden v.a. von Lerntheoretikern wie Clark Hull (in eine mehr quantitative, mathematische Richtung) und B. F. Skinner (in eine extrem mechanisti­sche Richtung) weiterentwickelt. An den Arbeiten von Forschern wie Skinner werden auch die Schwächen eines überzoge­nen Behaviorismus sichtbar. Alle internen Bewusstseinsvorgänge werden ausgeklam­mert (Organismus als „black box“), es ent­steht die Gefahr eines theorielosen bloßen Faktensammelns. Kritisiert wird v.a., dass sich die Ergebnisse der behavioristischen Forschung, die meist mittels komplizierter Apparaturen („Skinner-Box“) in Tierexperi­menten gewonnen werden, kaum auf den Menschen übertragen lassen. Der sog. „Neobehaviorismus“, >>> Behaviorismus


Bilanzkennzahlen - (balance sheet ratios) Die Aufbereitung und Auswertung von Bilanzen erfolgt mit Hilfe von Bilanzkennzahlen. Die verschiedenen Positionen der Bilanz werden zu Hauptpositionen zusammengefasst: Sachanlagen, Vorräte, Forderungen und flüssige Mittel auf der Aktivseite, entsprechend auf der Passivseite Eigenkapital, langfristiges und kurzfristiges Fremdkapital. Die Hauptpositionen werden sodann in Prozent der Bilanzsumme ausgedrückt. Vermögensstruktur und Kapitalaufbau werden erkennbar, wenn die Eigenkapitalquote und der Verschuldungsgrad bekannt >>> Bilanzkennzahlen


Werbemittel - Die ausschl. für Zwecke der Werbung eingesetzten personellen und sachlichen Tröger und Faktoren (Elemente) der Werbung von Banken als Ganzwerbemittel. Anders: Werbehilfen als Teilwerbemittel. umfassen alle Instrumente, die in der Werbung zur Erfüllung der Werbeziele eingesetzt werden, z.B. Anzeigen, Werbespots im Hörfunk, Femsehen und Kino, Plakate, Werbebriefe, Beilagen, Flugblätter usw. Dadurch werden Werbebotschaften materialisiert, also sinnlich wahrnehmbar gemacht. Für die Erreichung bestimmter Werbeziele sind sie unterschiedlich gut geeignet und müssen daher zielorien-fiert ausgewählt werden. Für Imagewerbung reichen beispielsweise kurze Kontakte, für erklärungsbedürftige Produkte werden Werbemittel benötigt, die der Werbeempfänger genauer ansehen und aufbewahren kann. Die Begriffe Werbemittel und  Werbeträger werden häufig verwechselt. Siehe auch   Medienökonomie und   Werbung,  jeweils mit Literaturangaben. Darstellung und kreative Bündelung einer Werbebotschaft, die im Rahmen der Werbung an die Stelle des persönlichen Kontakts zwischen Werbungtreibenden und Werbezielgruppe oder neben diesen tritt (W erbeformen). Damit die Werbe­botschaft für die Zielgruppe verständlich gemacht werden kann, bedient sich der Wer­bungtreibende zumeist einer Kombination der Darstellungsfaktoren: Sprache, Schrift, Bild, Ton oder Handlung des Werbeob­jekts selbst bzw. Begünstigungen, die mit dem Konsum oder Gebrauch des Werbeob­jekts verbunden sind. Aus der Kombination dieser Faktoren ergibt sich eine bestimmte Werbemittelgestaltung, die in enger Be­ziehung zu den gesetzten Werbezielen, den Eigenschaften der anzusprechenden Zielgruppe und den ausgewählten Werbe­trägern stehen >>> Werbemittel



13. 02. 2017

Rente - Generell ist die Rente ein regelmäßiges Einkommen aus angelegten Kapital. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird darunter meist eine Leistung der gesetzlichen oder privaten Renten- oder Unfallversicherung verstanden. regelmäßige Zahlung von Geldbeträgen auf Grund von Rechtsansprüchen oder auf Grund einer bestimmten Konstellation: Nach der Dauer der Auszahlung unterscheidet man >>> Rente


Arbitrage - Als Arbitrage wird bezeichnet: - Effektenarbitrage: Ausnutzung von Kursunterschieden derselben Wertpapiere an verschiedenen Börsen zum gleichen Zeitpunkt. Am Platz der niedrigeren Kurse wird gekauft, am Platz der höheren Kurse verkauft. - Devisenarbitrage: Ermöglicht den Banken im Devisenhandel die Ausnutzung von Kursdifferenzen zwischen Fremdwährungsnotierungen an verschiedenen Handelsplätzen am gleichen Tage. Devisenkurs. - Außerdem: Ausnutzung von unterschiedlichen Preisen für Waren (Warenbörse) und Geld (Geldmarkt) an verschiedenen Börsenplätzen am gleichen Tage. Unter Arbitrage versteht >>> Arbitrage


strategische Bankplanung - Komplexer, permanenter Informationsverarbeitungs- und Willensbildungsprozess, in dem auf der Basis einer rationalen Analyse der geschäftspolitischen Ausgangssituation und zukünftigen Möglichkeiten und Risiken der Bank die Konzipierung und Formulierung von Zielen, Intentionen, Strategien und Massnahmen angestrebt wird. Für einen längeren Zeitraum wird für die Bank die Entwicklung in ihrer Gesamtheit geplant, unter Einbeziehung derjenigen Veränderungen, die sich auf das Gesamtsystem »Bank« beziehen. Dabei besteht die Systematik zum einen in der Forderung nach einem methodisch-rationalen, bewussten und Ziel bezogenen Planungsablauf und zum anderen in einer umfassenden systemtheoretischen Sichtweise, wobei das System »Bank« als ein Subsystem des Gesamtsystems »Umwelt« angesehen wird und damit die aus dem Umfeldsystem resultierenden Einflussfaktoren entspr. berücksichtigt werden. Bankbetriebliche Aktivitäten sind von jeher durch ein kompliziertes System verschiedener Restriktionen, vielfältiger Fremdeinflüsse und zahlreicher Wechselwirkungen mit Elementen des Umfelds beein-flusst worden. Zusätzlich erschwerend wirkt sich i. d. R. aus, dass die gesamten ökonomischen, soziokulturellen Umsysteme der Bank zunehmend einer Komplexitätszunahme unterliegen sowie sich in ihrer Dynamik ebenfalls erhöhen. Strategische ist zu unterscheiden von operativer Bankplanung. Bei deren Abgrenzung ist deutlich, dass Erstere im gesamten Planungssystem die umfassendere Stellung >>> strategische Bankplanung



12. 02. 2017

Leistungsmotivation - in der Psychologie entwickeltes hypotheti­sches Konstrukt für eine Motivation, die die Unterschiede im Leistungsverhalten von Individuen erklären soll. Es beschreibt den inneren Antrieb, Erfolge zu erzielen bzw. Mißerfolge zu vermeiden. Leistungsmotivationen werden im sozialen Kontext erlernt und prägen das Anspruchs­      Niveau bei Entscheidungen, >>> Leistungsmotivation


Insolvenz - Zustand finanzieller Existenzbedrohung eines Schuldners, der eingetreten ist, wenn Zahlungsunfähigkeit oder (bei Kapitalgesellschaften) Überschuldung vorliegt. Vor Eintritt der Insolvenz wird vielfach eine außergerichtliche Sanierung des Unternehmens >>> Insolvenz


Telefonverkauf - umfaßt den systematischen Einsatz des Tele­fons als Verkaufs-, Informations-, Informationsbeschaffungs- und Kundendienst-In­strument. Es ist ein Instrument des Direktmarketing mit ausgeprägt interakti­ver Funktion. In der Hauptsache werden passiver und aktiver Telefonverkauf unter­schieden. Beim passiven Telefonverkauf geht die Initiative vom Kunden aus. Angebote der DBP, wie der Service 130 oder die Anruf­weiterleitung Gedan fördern die Aktivität des Kunden. Entsprechende Kontakte (selbst Beschwerden!) werden dann durch geschickte Gesprächsführung dazu benutzt, neue Aufträge zu gewinnen oder zumindest neue Kontaktketten aufzubauen. Beim aktiven Telefonverkauf ruft ein An­bieter oder ein beauftragtes Dienstleistungs­unternehmen den Kundien an. Diese Art des Persönlichen Verkaufs, ist besonders ko­stengünstig gegenüber dem Besuch beim Kunden und im Zusammenhang mit dem Vordringen des Direktmarketing in den letzten Jahren nicht nur im gewerblichen Sektor, sondern auch im Privatgeschäft stark in den Vordergrund getreten. Z.T werden für diese Zwecke spezialisierte Dienstleister in Anspruch genommen. Die größere Schwierigkeit des Telefonver- kaufs gegenüber dem Besuchsverkauf, in dem Verkäufer und Kunde unmittelbar per­sönlich anwesend sind, liegt in der Beschrän­kung auf die verbale Kommunikation (insb. keine Einsatzmöglichkeit >>> Telefonverkauf