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Das Wirtschaftslexikon

 

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Tausende Fachbegriffe aus der Welt der Wirtschaftswissenschaften sind hier auf engstem Raum kondensiert und von überall erreichbar: Betriebswirtschaft einfach erklärt, Kostenrechnung im Zusammenhang dargestellt, wissenschaftliche Begriffe im Kontext zu ähnlichen Begriffen erläutert.

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25. 04. 2017

Gratisaktie - Unzutreffende Bezeichnung für Berichtigungsaktie (auch Zusatzaktie oder Aufstockungsaktie genannt). (österreichisches Recht). Gratisaktien sind Aktien, die ohne zusätzliche Einlageverpflichtung an beste­hende Gesellschafter im Verhältnis ihrer Beteiligungen ausgegeben werden; so etwa bei Durchführung einer Kapitalberichtigung im Wege der Umwandlung von Rücklagen in Nennkapital (vgl. die >>> Gratisaktie


Wirtschaftsinformatik - Grundlagen der Wirtschaftsinformatik Die Wirtschaftsinformatik (abgek. WI) ist eine anwendungsorientierte Wissenschaftsdisziplin, die sich mit dem Entwurf, der Entwicklung und dem Einsatz von  Informations- und Kommunikationssyste­men in Wirtschaft und Verwaltung befasst. 1. Einordnung Als interdisziplinäres Fachgebiet integriert die WI Erkenntnisse aus der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik. Sie weist einen starken Bezug zur Organisationslehre auf und diskutiert Fragestellungen mit Anlehnung an weitere Disziplinen, wie z.B. Recht (insb. Datenschutz), Soziologie, Psychologie (insb. Ergonomie), Mathematik siehe auch  Wirtschaftsmathematik),  Operations Research und   Statistik. Oft wird die WI auch als sozial- und wirtschaftswissenschaftliches Fach mit ingenieurwis­senschaftlicher Durchdringung angesehen. So ist die WI einerseits eine Realwissenschaft, denn sie beschäftigt sich mit Phänomenen der Wirklich­keit, insb. Informations- und Kommunikationssystemen in Wirtschaft und Verwaltung. Andererseits ist die WI auch eine Formalwissenschaft, da für die Beschreibung, Erklärung und Gestaltung der Informa­tions- und Kommunikationssysteme formale Beschreibungsverfahren und Theorien notwendig sind. Und letztlich ist die WI auch eine Ingenieurwissenschaft, die zur Konzeption und Entwicklung von In­formations- und Kommunikationssystemen eine ingenieurstypische Konstruktionssystematik nutzt. 2. Entwicklung Frühe Beiträge der WI zur betrieblichen Datenverarbeitung finden sich bereits Ende der 50er Jahre mit ersten grösseren  Anwendungssystemen in Unternehmen und Lehrveranstaltungen an deutschsprachi­gen Universitäten. 1968 wurden an der Hochschule für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften in Linz und 1970 an der Universität Erlangen/Nürnberg erste Lehrstühle mit Ausrichtung auf betriebliche Da­tenverarbeitung eingerichtet. 1975 etablierte sich die WI als „Wissenschaftliche Kommission Wirt­schaftsinformatik (WKWI)” im Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e.V. und 1978 zu­nächst als Fachausschuss, später als Fachbereich, in der Gesellschaft für Informatik e. V. Nachdem die WI 1971 im 2. Datenverarbeitungsförderungsprogramm der BRD im Vergleich zur Informatik nur un­zureichend berücksichtigt worden war, profitierte sie im Zeitraum 1985-1990 vom ersten übergreifen­den Forschungsprogramm der Deutschen Forschungsgemeinschaft e. V. Seit Anfang der 90er Jahre wurden eigenständige WI-Diplomstudiengänge an zahlreichen deutschen Universitäten eingerichtet. 1993 verabschiedete die WKWI ein Profil der WI, um Untersuchungsgegenstand, Ziele und Methodik der WI abzugrenzen. Bemerkenswert ist, dass gegenüber ihrer nordamerikanischen Schwesterdisziplin „(Management) Information Science” die WI eine weitgehend eigenständige Entwicklung nahm. Ge­meinsam sind beiden zwar der Untersuchungsgegenstand Informations- und Kommunikationssysteme im betrieblichen bzw. organisationalen Umfeld, jedoch steht in Nordamerika die quantitative empiri­sche, behavioristische Forschung im Vordergrund, während im deutschsprachigen Raum vorwiegend eine konstruktive Forschungsmethodik anzutreffen ist. WI ist heutzutage als Studienfach an fast allen wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultäten, teilweise auch als eigener Studiengang (oft unter Beteiligung von Informatik-Fachbereichen oder -Fakultäten), vertreten. Der Schwerpunkt der Forschung liegt derzeit vor allem auf Methoden und Sys­temen zur Entscheidungsunterstützung (Business Intelligence), zur Unterstützung von Gruppenar­beit sowie zur Nutzung von Methoden der künstlichen Intelligenz. Daneben werden Anwendungen im Bereich Produktionsplanung und -steuerung, Logistik sowie Rechnungswesen und Controlling unter­sucht. Auch das Software-Engineering (siehe auch   CASE) und die Modellierung betrieblicher In­formationssysteme sowie das Informations- und Datenbankmanagement (Data Warehouses) stellen Forschungsgebiete dar. 3. Untersuchungsgegenstand Im Fokus der WI stehen Informations- und Kommunikationssysteme in Wirtschaft und Verwaltung. Mit Bezug auf diesen Betrachtungsgegenstand untersucht die WI die Teilgebiete  Informationsverar­beitung und Kommunikation in Betrieben und Institutionen,  Systementwicklung,   Informations­management, Informationsmarkt >>> Wirtschaftsinformatik


Diskriminanzanalyse - In der Wirtschaftssoziologie: statistische Modelle für die Zuordnung von untersuchten Objekten zu Klassen oder Kollektiven von Objekten aufgrund einer Reihe beobachteter Merkmale. Anhand einer Diskriminanz- oder Trennfunktion wird entschieden, ob ein Objekt >>> Diskriminanzanalyse



24. 04. 2017

Herstellungskosten - (cost of goods manufactured) Herstellungskosten sind die Kosten, die dem Produkt unmittelbar zugerechnet werden können. Sie sind ein Begriff des Handelsrechts und des Steuerrechts und sind nicht identisch mit den in der Industriekalkulation verwendeten "Herstellkos ten". Herstellungs kosten sind Wertmaßstab für die im Unternehmen hergestellten Wirtschaftsgüter des Anlage- und Umlaufvermögens. Selbst erstellte >>> Herstellungskosten


Disagio - (debt discount) Disagio entsteht, wenn der Ausgabebetrag eines Darlehens geringer als der Rückzahlungsbetrag ist. Unter Disagio versteht man im allgemeinen den Unterschied zwischen dem Nennwert eines festverzinslichen Wertpapiers und seinem darunterliegenden Ausgabekurs (Ausgabe unter pari). Bei langfristigen Krediten bezeichnet es den prozentualen Abzug von der vereinbarten Darlehenssumme; sog. Damnum bei Hypothekarkrediten. Gegensatz: Agio. ist (1) bei Wertpapieren die Differenz zwischen dem  Nennbetrag und einem niedrigeren >>> Disagio


Telematik - In der Wirtschaftssoziologie: Kunstwort (von frz. telematique, aus telecommunication und informatique nach S. Nora und A. Mine) zur Bezeichnung der Verbindung zwischen >>> Telematik



23. 04. 2017

Aktienindizes - liefern als Börsenbarometer (Börse) übergreifende Informationen über Kursentwicklungen und Markttendenz an den   Aktienmärkten. Mit ihnen lässt sich auch der Erfolg einer Anlagestrategie messen. Wichtige deutsche Aktienindizes sind: (1) Dax, >>> Aktienindizes


Haustürgeschäft - Andienen von Finanzdienstleistungen an Private durch Vorsprechen an deren Privatwohnung, i. d. R. auch ohne besondere Voranmeldung. Zum Schutz gegen die in solchen Fällen leicht mögliche >>> Haustürgeschäft


Einzelfertigung - Dieser   Fertigungstyp zeichnet sich durch die technische Individualität eines jeden hergestellten Pro­duktes aus. Grundlage der Produktion ist eine spezielle Konstruktion des Produktes, so dass die Einzel­fertigung in der Regel nur bei Vorliegen eines konkreten Kundenauftrags erfolgt. Von der einmaligen Einzelfertigung wird - bei Fertigung von kleinen Stückzahlen - die wiederholte Einzelfertigung unter­schieden. >>> Einzelfertigung



22. 04. 2017

Darlehen - Rechtsgeschäft, durch das der Gläubiger dem Darlehensschuldner eine bestimmte Geldsumme oder andere vertretbare Sachen zur Verfügung stellt und der Darlehensnehmer das Empfangene in Sachen von gleicher Art, Güte und Menge zu einem bestimmten Termin zurückzuerstatten hat. Kredit. 1. Vertrag mit der Verpflichtung desD.-snehmers, ihm >>> Darlehen


Eigentumsvorbehalt - Vorbehalt des Eigentums an einer Ware durch den Verkäufer bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises durch den Käufer. aufschiebend >>> Eigentumsvorbehalt


Goldwährung - Auch Goldstandard; Währungssystem, in dem die Währungseinheit an einen bestimmten Goldbetrag gebunden ist. Verschiedene Spielarten werden unterschieden: - Bei der Goldumlaufswährung sind >>> Goldwährung



21. 04. 2017

Termingeschäft - Auch: Zeitgeschäft. Geschäft mit hinausgeschobener Erfüllung. Geschäft - oft, aber nicht notwendigerw. an einer Börse (evtl. spez. Terminbörse) -, bei dem die Zeitpunkte von Vertragsabschluss und -er-füllung auseinander fallen. Kontrakt, der für beide Vertragspartner die Verpflichtung enthält, eine bestimmte Menge (Kontraktvolumen) eines für Termingeschäfte in Frage kommenden Objekts (Underlying) zu einem im Voraus festgelegten Preis (Abschluss-, Basis-, Terminpreis) zu kaufen oder zu verkaufen, wobei Lieferung und Bezahlung zu einem bei Kontraktabschluss vereinbarten Termin zu erfolgen hat (Fälligkeitstermin). Gegenüber diesen unbedingten Termingeschäften kann bei bedingten Termingeschäften ein Kontraktpartner auf die Ausübung seines Rechts aus dem Vertrag verzichten: Während bedingte Termingeschäfte - etwa Optionskontrakte - das Recht, aber nicht die Verpflichtung zum Kauf oder Verkaufeines bestimmten Gutes beinhalten, binden unbedingte Termingeschäfte - etwa Futureskontrakte - beide Kontraktpartner an die Erfüllung des Vertrags; eine Lösung aus dem entstandenen Engagement ist nur per Glattstellung möglich. Die Bedingungen des Geschäfts - Erfüllungspreis (-kurs), -Zeitpunkt und -art - werden im Abschlusszeitpunkt vereinbart, die Erfüllung selbst erfolgt jedoch erst nach der festgelegten Frist. Beim Termingeschäft unterscheiden sich somit der Abschluss- und Erfüllungszeitpunkt. Dadurch ist ein Termingeschäft im Moment des Abschlusses >>> Termingeschäft


Controller - Aufgabenträger des Controlling in Banken. >>> Controller


Faschismus - In der Wirtschaftssoziologie: [1] ursprünglich Bezeichnung für die rechtsextreme Bewegung Mussolinis in Italien, später sowohl für ähnliche Bewegungen in verschiedenen Ländern wie für Staats- und Herrschaftsformen solcher Bewegungen, die in Deutschland, Italien, Ungarn usw. die Macht erobert hatten. Manchmal werden auch andere autoritäre Regimes (Spanien unter Franco, Portugal unter Salazar, Argentinien unter Peron usw.) als faschistisch bezeichnet. In den politischen Kämpfen der zwanziger, dreissiger und vierziger Jahre des 20. Jahrhunderts war Faschismus häufig ein Kampfbegriff und wurde inflationär benutzt (z.T. bis heute). [2] Ein engerer F.begriff der Politischen Wissenschaft berücksichtigt in erster Linie die Herrschaftsformen (eindeutige Befehlsgewalt von Personen und wenigen Organen; Führerprinzip; Ausschaltung parlamentarischer Opposition; Ignorierung von Gesetz und Verfassung), die ideologischen Äusserungen (Nationalismus, Antisemitismus und Rassismus überhaupt, Minderheitendiskriminierung, Antikommunis-mus, Demokratiefeindschaft, rückwärtsgerichteter Antikapitalismus, z.B. Verherrlichung vorindustrieller Lebensformen), die Herrschaftsmethoden (quasi-militäri-sche Kampfverbände, eine alle gesellschaftlichen >>> Faschismus



20. 04. 2017

Monetarismus - Wirtschaftstheoretische und -politische Konzeption, nach der die Kontrolle des Geldvolumens >>> Monetarismus


Zentralisation - In der Wirtschaftssoziologie: heisst bei A.J.E. Fouillee, dass in einem differenzierten System die Teile nur für das Ganze existieren. Zentralisation ist damit in der klassischen Evolutionstheorie ein Massstab für den Entwicklungsstand von Gesellschaften, deren Ziel es sei, dass die Interessen des Ganzen und die der Teile ohne Zwang sich decken. (in der   Organisation). Die Zentralisation (auch Zentralisierung) ist die Zusammenfassung von gleichartigen Teilaufgaben auf eine Organisationseinheit nach bestimmten Kriterien. Wichtige >>> Zentralisation


Marketingmix - Als Marketingmix wird die von einem Unternehmen zu einem bestimmten Zeitpunkt festgelegte Aus­wahl, Gewichtung und Ausgestaltung der   Marketinginstrumente zur Erreichung der   Marketing­ziele bezeichnet. Durch die Gestaltung des Marketingmix wird die   Marketingstrategie in konkrete Massnahmen umgesetzt. Geprägt wurde der Begriff des Marketingmix bereits Ende der 40er Jahre, um dann in den 50er und 60er Jahren genauer definiert zu werden. Der Marketingmix integriert das damals bestehende Marketingverständnis im Rahmen der 4Ps und bezeichnet die Gesamtheit der   Marke­tinginstrumente (siehe auch   Marketing, Grundlagen des). Diese Systematik hat bis heute ihre Bedeu­tung beibehalten. Darüber >>> Marketingmix



19. 04. 2017

Forfaitierung - Spezielle Form der Außenhandelsfinanzierung. Bei der Forfaitierung kauft z. B. eine Bank später fällig werdende Forderungen aus Warenlieferungen gegen entsprechende Sicherheiten, z. B. Garantie (Aval) einer ausländischen Bank, von einem Exporteur an und verzichtet dabei gleichzeitig auf einen Rückgriff auf den Verkäufer der Forderung oder andere vorherige Forderungseigentümer. Abtretung. 1. Charakterisierung und Merkmale: Die Forfaitierung ist neben dem   Factoring eine Form des For­derungsverkaufs, die insbesondere bei Exportgeschäften Anwendung findet: Die Exporteure verkaufen mittel- bis langfristigen Exportforderungen ä forfait, d.h. mit Überwälzung der Forderungsrisiken an Forfaiteure (Banken). Echte Forfaitierung liegt bei vorbehaltloser Übernahme aller mit der angekauften Exportforderung verbundenen Risiken (d.h. Übernahme des   Delkredererisikos, der  politischen Risiken und des   Wechselkursrisikos bei Fremdwährungsforderungen) durch den Forfaiteur vor. Die maximale Laufzeit ankauffähiger Exportforderungen ist wegen des politischen Risikos abhängig von jenem Land, in dem der Importeur bzw. die für die Zahlung haftende Bank den Sitz hat. Die Forfaiteure kaufen sowohl Euro-Exportforderungen als auch Fremdwährungs-Exportforderungen an. Der Mindest­betrag (die Höhe einer vom Importeur zu zahlenden Rate) sollte nicht unter 30.000 Euro bzw. Fremd­währungsgegenwert liegen. Die Forfaitierungskosten beruhen i.d.R. auf internationalen Zinssätzen, wie z.B.   LIBOR oder   EURIBOR zuzüglich einer Risikoprämie für die forfaitierende Bank. Die Risi­koprämie ist gestaffelt nach Importländern, nach Laufzeiten der anzukaufenden Exportforderungen sowie nach weiteren Kriterien, die das Risiko der forfaitierenden Bank beeinflussen. 2. Sicherheiten zugunsten des Forfaiteurs: Neben den Zahlungsansprüchen an den Importeur sind für den forderungsankaufenden Forfaiteur i.A. weitere Sicherheiten bestellt: (1) Die zu forfaitierenden >>> Forfaitierung


Marke - Nach dem klassischen Verständnis muss ein Gut eine Reihe von Kriterien erfüllen, um als Marke bzw. Markenartikel zu gelten. Eine Marke ist demnach lediglich ein physisches Kennzeichen für die Her­kunft eines Markenartikels (vgl. Mellerowicz, 1963, S. 39). Durch die Markierung erfährt der Konsu­ment, wer Hersteller bzw. Anbieter eines Produktes oder einer Dienstleistung ist. Darüber hinaus ga­rantiert eine Marke dem Verbraucher u.a. eine konstante oder verbesserte Qualität bei gleich bleibender Menge und Aufmachung der ubiquitär erhältlichen Ware (vgl. Domizlaff, 1939, 1992, S. 37 ff.). Ferner fordert Mellerowicz (1963, S. 40) als Merkmale für die markierte Fertigware eine starke Verbraucher­werbung sowie eine hohe Anerkennung im Markt. Nach dem heutigen Verständnis können allerdings auch Dienstleistungen, >>> Marke


Marktformen - In der Wirtschaftssoziologie: Bedingungen für die Tauschbeziehungen zwischen Anbietern und Nachfragern einer Ware. Die wichtigsten Merkmale sind Anzahl und Verhältnis von Anbietern und Nachfragern. Durch sie werden die neun folgenden Marktformen gebildet: Zu den Marktformen des Teilmonopols, des Teiloli-gopols, des Teilmonopsons, des Teiloligop-sons gelangt man, wenn man danach unterscheidet, ob neben einem oder wenigen grossen oder mittleren Anbietern bzw. Nachfragern noch weitere kleine Anbieter bzw. Nachfrager bestehen. Eine wichtige Unterscheidung ist weiterhin die zwischen vollkommenen und unvollkommenen Märkten. Ein Markt ist vollkommen, a) wenn die Waren homogen, nach Zahl, Gewicht >>> Marktformen



18. 04. 2017

Messen - In der Wirtschaftssoziologie: die Zuordnung von Symbolen (z.B. Zahlenwerten) zu einer Klasse von Objekten zur Erfassung ihrer Merkmalsprägungen auf einer (oder mehreren) diesen Objekten gemeinsamen Dimension(en) (Eigenschaften). Als Messen wird auch die Erfassung qualitativer Merkmale (Klassifikation) bezeichnet, i.d.R. wird jedoch unter Messen die Entwicklung und Anwendung einer Metrik verstanden. sind zeitlich begrenzte, wiederkehrende Marktveranstaltungen, >>> Messen


Risikoanalyse - Die Risikoanalyse ist ein Hilfsmittel zur Planung unter Unsicherheit. Sie wird insbesondere in der Investitionsplanung durchgeführt und dient der Ermittlung einer Wahrscheinlichkeitsverteilung. Die Risikoanalyse wird unterschieden in die deduktive Risikoanalyse (z. B. Fehlerbaumanalyse) und die induktive Risikoanalyse (z. B. Ereignisbaumanalyse). Die Risikoanalyse ermöglicht, unsichere Erwartungen bei Entscheidungen zu berücksichtigen (siehe auch   Sensitivitäts­analyse). Sie wurde zuerst für Investitionsentscheidungen entwickelt und wird heute im Risikocontrol­ling genutzt, um Verlustrisiken zu quantifizieren. Sie eignet sich, um   Risiken und Chancen von Al­ternativen aufzuzeigen. Absicht ist es, aus den Wahrscheinlichkeitsverteilungen sämtlicher Einfluss­grössen von Zielgrössen auf die Wahrscheinlichkeitsverteilung der Zielgrösse (Einzahlungen/Auszah­lungen oder Erlöse/Kosten) zu schliessen. Dazu kann die analytische Risikoanalyse (z.B. Varianz­Kovarianz-Ansatz) und die simulative Risikoanalyse (z.B. Monte-Carlo-Simulation) eingesetzt werden. Die Risikoanalyse (nach Hertz) ist eine auch im Marketing einsetzbare Planungsme­thode, die dann hilfreich eingesetzt werden kann, >>> Risikoanalyse


Marktanalyse - Marktforschung Marktanteil Der mengenmäßige (wertmäßige) Marktan­teil ist der Anteil des Absatzes (Umsatzes) ei­ner Unternehmung am Absatz (Umsatz) al­ler Unternehmen der relevanten Branche, d.h. dem Marktvolumen. Der relative Marktanteil >>> Marktanalyse



17. 04. 2017

Entsorgungslogistik - Die Entsorgungslogistik beschäftigt sich mit der organisatorischen Gestaltung und Durchführung des Transportes und der Lagerung von Abfallstoffen, die entweder zu beseitigen sind oder der weiteren Verwertung (Recycling) zugeführt werden >>> Entsorgungslogistik


Entscheidungsbaum - (in der   Entscheidungstheorie). Entscheidungsbäume sind Graphiken zur Darstellung von   Ent­scheidungssequenzen. Entscheidungsbäume beginnen immer mit einem Entscheidknoten und weisen anschliessend je nach gewählter   Variante weitere Entscheidknoten und Situation- resp. Zufallskno­ten auf. im Rahmen der Marketingplanung er­setzbare dynamische Planungsrechnung, die sich besonders bei mehrperiodischen oder komplexen Planungsproblemen als eine hilf­reiche Technik erwiesen hat. Dabei wird das Planungsproblem anhand eines Baumdiagramms visualisiert, wobei die Äste die Handlungsalternativen bzw. Umweltkon­stellationen und die Verzweigungsknoten die Handlungsergebnisse repräsentieren, de­nen jeweils Eintrittswahrscheinlichkeiten >>> Entscheidungsbaum


Kapitalertragsteuer - (withholding tax an capital yields) ist eine Vorauszahlung auf die (deutsche)   Einkommensteuer bei Dividendenzahlungen von Aktien im Quellensteuerabzugsverfahren (§ 43 Abs. 1 Satz 1 Nr. la EStG). Gemäss § 43a Abs. 1 Satz 1 EStG beträgt die Kapitalertragsteuer (Abk.: KapESt) 20 v.H. der ausge­schütteten Dividende. Die KapESt wird auf die   Einkommensteuer angerechnet (§ 36 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2 EStG). besondere Erhebungsform der Einkommensteuer durch Abzug vom Kapitalertrag wie Dividenden >>> Kapitalertragsteuer



16. 04. 2017

Kundendienst - Produktbegleitende Dienstleistungen lassen sich i.W. nach zwei Dimensionen einteilen. Zunächst nach dem Inhalt in den kaufmännischen Service (z.B. Kostenvoranschlag, Rentabilitätsrechnung) und den technischen Service (z.B. Massanfertigung, Installation). >>> Kundendienst


Währungsreform - Neuordnung des Geldwesens durch den Staat, meist als Folge der Zerrüttung der Währung durch starke Inflation. grundlegende Neuordnung der Geldverfassung eines Landes mit der Emission einer neuen Währungseinheit. Auslöser für W. ist die Zerrüttung des Geldwesens mit der Folge, daß Geld wenigstens eine seiner Funktionen (Geldfunktionen) nicht mehr erfüllen kann. Deutschland erlebte im 20. Jh. zwei W., so einmal Ende 1923, als die Mark des deutschen Kaiserreiches fast wertlos geworden war und Anfang 1924 mit Hilfe der Rentenmark stabilisiert und schließlich durch die Reichsmark abgelöst wurde, und schließlich am 20.6.1948, als die am Ende des Zweiten Weltkrieges von den nationalen Währungen durch nationalsozialistische Kriegs- und Schuldenwirtschaft am stärksten zerrüttete Währung durch die neue Valuta Deutsche >>> Währungsreform


Sicherungsübereignung - Kreditsicherung durch Übereignung von Waren, Inventar oder sonstigen beweglichen Gegenständen, die beim Schuldner verbleiben. Eigentumsvorbehalt. Im Fall der Sicherungsübereignung vereinbaren die Parteien den Übergang des Eigentums auf den Gläubiger und Sicherungsnehmer, während der unmittelbare Besitz beim Schuldner verbleibt (sog. Be­sitzkonstitut). Im Gegensatz zum Pfandrecht (siehe auch  Pfand/Faustpfand) behält also der Siche­rungsgeber die Nutzungsmöglichkeit der Sache. Der Sicherungsnehmer hat — als Eigentümer der Sache - auch das Recht, den Sicherungsgegenstand im Sicherungsfall (siehe auch   Kreditsicherheiten) für sich zu behalten, ihn zu verwerten oder ihn zu verkaufen. Erfüllt der Schuldner seine Verpflichtung ge­genüber dem Gläubiger, fällt — je nach Ausgestaltung der Sicherungsabrede — das Eigentum an ihn au­tomatisch zurück, oder den Eigentümer und Sicherungsnehmer trifft lediglich die schuldrechtliche Ver­pflichtung es an den Sicherungsgeber nach § 929 Satz 2 BGB zurückzuübertragen. Das Auseinanderfallen von Eigentum >>> Sicherungsübereignung