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Kostenartenrechnung

Teilbereich der Bankkostenrechnung, der die Grundlagen für die Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung bietet. Erfassung und Gliederung der Gesamtkosten nach der Art ihrer Entstehung. Die Kostenartenrechnung bildet eine wesentliche Basis für die übrigen Rechnungssysteme, da nur die Daten in die Kostenstellen- sowie Kostenträgerrechnung einfliessen können, die bereits differenziert in der Kostenartenrechnung aufbereitet worden sind. Zusätzlich zu dieser rein technisch vollständigen Aufbereitung ist es jedoch notwendig, die zusätzlichen Erfassungsmerkmale zur weiteren Systematisierung der Kostenarten im Kostenarten-stammsatz festzulegen und damit die Informationsbasis für die Kosten(-struktur)analyse und die gezielte Beeinflussung der Kosten zu vertiefen. Bei Banken sind die Hauptkostenarten die Zinskosten im externen Leistungsbereich sowie die Personal-, Sach- und Betriebsmittelkosten im internen Leistungsbereich. Im Rahmen der Weiterentwicklung der Kostenartenaufschlüsselung über die Ausrichtung am Kontenrahmen hinaus steht die qualitative Systematisierung im Vordergrund. Zusätzlich zu den traditionellen Differenzierungskriterien - wie Kostenstelle, direkter Marktleistungsbezug sowie direkter Kundengruppenbezug usw. - wird eine weitere Aufschlüsselung bzw. Kennzeichnung der Kosten nach dem Kriterium der Beeinflussbarkeit vorgenommen. Die weitergehende Berücksichtigung des Kriteriums Beeinflussbarkeit führt z.B. dazu, dass die Kostenarten weiter untergliedert und teilw. zusätzlich strukturiert werden. Diese Überlegungen betr. sowohl die Gesamtbank als auch die einzelnen Kostenstellen, bei denen gleichfalls eine entspr. Kostenartenanalyse durchgeführt wird.

 

 


 

 
 
 

 

 

 
 

 

 

 

 

Weitere Begriffe : Marktversagen und Organisationsversagen | Goldene Bankregel | Geldmarktpapiere