Inhaltsübersicht
I. Grundlagen
II. Handlungsalternativen
der Sortimentspolitik
III. Sortimentscontrolling
IV. Zukunftsaspekte
der Sortimentspolitik
I. Grundlagen
1. Begriffliche Grundlagen
Die Sortimentspolitik beinhaltet alle Entscheidungen
hinsichtlich der Festlegung von Absatzobjekten (Sachgüter, Dienstleistungen,
Rechte und sonstige Leistungen), die den Abnehmern einer Unternehmung
sequenziell angeboten werden (Gümbel, R.
1963) und in bestmöglicher Hinsicht den Anforderungen und Wünschen der
aktuellen und potenziellen Kunden entsprechen sollen. Der Begriff des
Sortiments ist im Wesentlichen Handelsbetrieben vorbehalten, wohingegen in
Industriebetrieben eher die Begriffe Produktionsprogramm bzw. Vertriebs- oder
Produktionssortiment zugrunde gelegt werden. Im Rahmen der Sortimentspolitik
erfolgt durch die Auswahl von Absatzobjekten und die damit verbundene
Festlegung von Sortimentsinhalten nicht nur eine Positionierung
im Branchengefüge der Absatzwirtschaft
(Hansen, U.
1990), sondern auch eine sachliche Bestimmung des zu bearbeitenden Marktes mit
seinen Käufern und Wettbewerbern. Auf der Grundlage einer Sortimentspyramide,
welche eine mehrstufige Klassifikation der Wareneinheiten zur Kennzeichnung des
gesamten Sortimentsaufbaus einer Handelsunternehmung enthält, wird das
Entscheidungsproblem zur Festlegung von Sortimentsinhalten zu einem aufwendigen
mehrstufigen Entscheidungsprozess, der sich bis zu den einzelnen Sorten als
kleinste noch erkennbare Sortimentseinheit hin fortsetzt (Seyffert, R.
1972).
Probleme entstehen in der praktischen Situation der
Sortimentspolitik nicht zuletzt dadurch, dass durch die auf einer bestimmten
Sortimentsebene getroffene Entscheidung der Entscheidungsspielraum der jeweils
nachgelagerten Ebene eingeschränkt wird (Algermissen,
J. 1981).
Zur Charakterisierung von Sortimentsstrukturen
als Ansatzpunkt betriebstypenspezifischer Sortimentspolitik und als Grundlage
vergleichender Sortimentsanalysen geht man allgemein dazu über, die
mehrdimensionale Sortimentsstruktur auf das zweidimensionale System der
Sortimentstiefe und -breite zu beschränken. Der absatzpolitischen Zielsetzung
der Sortimentspolitik trägt man am besten dadurch Rechnung, dass zur Abgrenzung
der beiden Begriffe die Erfüllung von Konsumentenwünschen zur Grundlage gemacht
wird. Demnach beruht die absatzpolitische Attraktionswirkung der
Sortimentstiefe auf dem Angebot einer möglichst umfangreichen Auswahl von Sach-
und Dienstleistungen, die vom einzelnen Käufer als alternative Möglichkeiten
zur Erfüllung eines Kaufwunsches angesehen werden.
Demgegenüber bietet die Sortimentsbreite vom Käufer aus
gesehen in stärkerem Maße additive Kaufmöglichkeiten, d.h., dass die
Konsumenten im Rahmen eines Einkaufaktes in einem bestimmten Betrieb zahlreiche
unterschiedliche Güter und Dienstleistungen gleichzeitig erwerben können (Gümbel, R.
1963).
Somit zeigt die Sortimentsbreite grundsätzlich an, wie viele
Warengruppen in einem Sortiment vorhanden sind bzw. welche Vielfalt ein Angebot
in horizontaler Hinsicht bietet. De facto ergeben sich bei der inhaltlichen
Abgrenzung dieser beiden Sortimentsdimensionen allerdings häufig erhebliche
Schwierigkeiten, da nur tendenziell und unter Bezugnahme auf durchschnittliche
Konsumentenwünsche festgestellt werden kann, wann eine alternative bzw.
additive Kaufmöglichkeit vorliegt.
2. Wesen und Bedeutung der Sortimentspolitik
Die Sortimentspolitik kann unter den heute vorherrschenden
Wettbewerbsbedingungen neben der Preispolitik als das dominierende Instrument
des Handelsmarketing
angesehen werden. Eine wesentliche Aufgabe der Sortimentspolitik ist darin zu
sehen, durch eine zielgerichtete Auswahl aus allen Warenbereichen das
akquisitorische Potenzial der Handelsunternehmung zu erhöhen, um eine
höchstmögliche Anziehungskraft auf die aktuellen und potenziellen Kunden
auszuüben. Sortimentspolitische Entscheidungen beziehen sich nicht nur auf die
quantitative und qualitative Sortimentsauswahl, sondern unter dem Aspekt der Sortimentsdynamik immer auch auf die
laufende Anpassung des Warenkreises an die sich ständig wandelnden Kosten- und
Absatzverhältnisse (Behrens, K.
C. 1972).
Neben der zeitlichen Komponente spielt im Rahmen der
Sortimentspolitik der kosten- und
erlösbezogene Ausgleich eine wichtige Rolle. Hierbei sind einerseits
akquisitorische Effekte unter Berücksichtigung von Verbundwirkungen und
andererseits kostenbezogene Aspekte zu berücksichtigen, um den gesamten
Unternehmungsgewinn steigern zu können. Akquisitorische Überlegungen führen
eher zu einer Ausweitung des Sortiments, wohingegen Kostenbetrachtungen eine
Begrenzung nahe legen. Insb. Wettbewerbsgesichtspunkte können diesen Zielkonflikt der Sortimentspolitik
zumindest in Teilbereichen zugunsten von Umsatzsteigerungen entscheiden, weil
z.B. bestimmte Produkte im Sortiment eines Anbieters vom Nachfrager erwartet
werden und ihr Fehlen zu erheblichen akquisitorischen Defiziten führen würde.
Die herausragende Bedeutung der Sortimentspolitik zeigt sich
insb. darin, dass in der funktionenorientierten Handelsbetriebslehre die
Sortimentsfunktion als eine grundlegende Leistung (Tiburtius, J.
1937) oder als eine Kernfunktion (Buddeberg, H.
1959) angesehen wird, da die Handelsleistung faktisch erst mit dem Verkauf von
Waren realisiert werden kann. Darüber hinaus fungiert die Sortimentspolitik
i.d.R. bei der Entwicklung von Betriebstypen des Handels als konstituierendes
Merkmal (Hansen, U.
1990). Auch in der neueren Literatur zur Handelsbetriebslehre bzw. zum
Handelsmarketing wird die grundlegende Bedeutung der Sortimentspolitik im
Retailing-Mix zur Angebotsprofilierung und zur Schaffung eines akquisitorischen
Potenzials der Handelsunternehmung herausgestellt (Barth, K.
1993). Aufgrund einer Vielzahl substitutiver, komplementärer und zeitlicher Interdependenzen im Retailing-Mix fehlen
bis heute ausführliche Analysen von Wirkungszusammenhängen der
Sortimentspolitik mit anderen Elementen des marktpolitischen Instrumentariums
unter Einschluss der Beschaffungspolitik. So resultieren etwa innovative und
kreative Sortiments- und Dienstleistungen aufgrund der Dualität des Handelsmarketing in vielen Fällen erst aus einer
intensiven Analyse und Beeinflussung relevanter Beschaffungsmärkte.
3. Ziele der Sortimentspolitik
Grundsätzlich stellen Ziele in einer Unternehmung Orientierungs- bzw. Richtgrößen für das
unternehmerische Handeln dar. Ziele sind damit zugleich Aussagen über bestimmte
angestrebte Zustände, die aufgrund unternehmerischer Maßnahmen eintreten sollen
(Kupsch, P.
1979). Da der Markterfolg von Handelsbetrieben
im Wesentlichen durch das Sortiment geprägt wird, ist von einer engen
Verbindung von Unternehmungs- und Sortimentszielen auszugehen. Allgemein
bestehen die Ziele der Sortimentspolitik darin, das Warenangebot im Rahmen der
handelsbetrieblichen Leistungspolitik so zu gestalten, dass es nicht nur in der
Breite und Tiefe, sondern auch im Hinblick auf die qualitativ ausgerichtete
Sortimentsniveaupolitik die akquisitorischen Grundlagen zur Erreichung der
Umsatz- und Gewinnziele schafft. Bereits Flach
hat betont, dass die Sortimentspolitik in einer Handelsunternehmung vornehmlich
dazu eingesetzt wird, die Ziele der gesamten
Unternehmung zu erreichen. Der Sortimentspolitik selbst sind dabei folgende
Ziele zu setzen:
-
ein klares Erscheinungsbild des Sortiments zu
gestalten,
-
einen individuellen Stil des Sortiments zu pflegen,
-
eine gute Preislagenstufung des Sortiments festzulegen
(Flach, H.
D. 1966).
Werden diese Ziele realisiert, so besteht nicht nur die
Möglichkeit, das angestrebte Image einer Handelsunternehmung bei den
anzusprechenden Zielgruppen zu verbessern, sondern auch eine habituelle Bindung
der Zielgruppen an die Unternehmung zu ermöglichen.
Vor dem Hintergrund betriebstypenspezifischer
Nachfrageproportionen besteht ein weiteres grundlegendes Ziel der
Sortimentspolitik in der Erlangung eines Sortimentsgleichgewichts. Dieses
mithilfe der Sortimentspolitik permanent anzustrebende Gleichgewicht
kennzeichnet die Leistungsfähigkeit eines jeden Artikels, im Rahmen betriebs-
und betriebstypenspezifischer Proportionen zum Umsatz und zur Rentabilität des
Sortiments beizutragen (Tietz, B.
1993). Weitere sortimentspolitische Zielsetzungen beinhalten häufig einen
angestrebten Innovationsgrad der geführten Waren, die technische Aktualität von Sortimenten oder einen bestimmten
Grad der modischen Differenzierung (Tietz, B.
1993).
II. Handlungsalternativen
der Sortimentspolitik
1. Der Überblick
Die Dynamik der einzel- und gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen bewirkt, dass der
Sortimentsentscheidungsprozess ständig den wechselnden Bedingungen und
Marktkonstellationen der Beschaffungs- und Absatzmärkte angepasst werden muss.
Neben einer Identifikation und Erfassung der als relevant erachteten inner- und
außerbetrieblichen Einflussfaktoren ist in vielen Fällen gerade für
Planungszwecke im Bereich der Sortimentspolitik eine richtige Einschätzung der
zukünftigen Entwicklung dieser Faktoren von Bedeutung. Hierbei ist zu beachten,
dass insb. als bedeutsam erachtete Umweltfaktoren im Bereich der Makro- und
Mikro-Umwelt einem permanenten Wandel unterworfen sind, welcher antizipiert
werden muss und teilweise außerordentlich schwer zu prognostizieren ist. Dies
gilt nicht nur für die konjunkturelle Entwicklung oder die Veränderung weiterer
ökonomischer Daten, sondern auch für das Verhalten von Konsumenten,
Wettbewerbern und sonstigen Marktpartnern.
Grundsätzlich läuft der Prozess der Sortimentsbildung in zwei
Stufen ab. Die erste Planungsstufe der Sortimentspolitik beinhaltet die
strategisch ausgerichtete Gestaltung des Rahmensortiments, welche sich
vorwiegend auf die Breitendimension bezieht und nur die oberen Ebenen der
Sortimentspyramide tangiert (Gümbel, R.
1963). Naturgemäß weisen die hier angesprochenen sortimentsstrategischen
Entscheidungen eine starke inhaltliche Affinität zu den Unternehmungsstrategien
auf. In weiteren Stufen wird dann die Rahmenplanung verfeinert durch die
operativ ausgerichtete Detailplanung des Sortiments, in welcher über die in das
Sortiment aufzunehmenden Artikel und Sorten entschieden wird. Dabei sind
Entscheidungen über die Grundeinheiten des Sortiments möglicherweise je nach
Branche täglich zu treffen und unterliegen nicht nur saisonalen,
jahreszeitlichen und witterungsbedingten Änderungen, sondern auch modischen und
durch die technische Entwicklung bedingten Nachfrageverschiebungen. Die Grenzen zwischen Rahmen- und
Detailsortiment und den ihnen entsprechenden Planungsstufen der
Sortimentspolitik sind allerdings als fließend anzusehen und hängen in der
Praxis des Handels entscheidend vom Betriebstyp, der jeweiligen Betriebsgröße
und dem Standardisierungsgrad des Sortiments ab. Mit der Konstituierung von Sortimenten im Bereich der Rahmenplanung legt
eine Handelsunternehmung jedoch im Wesentlichen ihr zielgruppenspezifisches
Angebot fest.
2. Strategische Alternativen der
Sortimentspolitik
Hinsichtlich der grundsätzlichen Möglichkeiten der
inhaltlichen Marktbearbeitung im Rahmen der Sortimentspolitik können passive
und aktive Handlungsalternativen unterschieden werden. Laufende
Sortimentsaktualisierungen bzw. Sortimentspflegemaßnahmen, die im Grunde eine
Konstanz von Rahmensortimenten beinhalten, stellen eher eine passive Form der Sortimentspolitik dar
und sollen einem möglichen Sortimentsverschleiß durch eine ausgeglichene
Altersstruktur aller Produkte und Warenbereiche vorbeugen. Obwohl die
Sortimentspflege als Ausdruck handelsbetrieblicher Qualitätspolitik vor dem
Hintergrund der Artikelhypertrophie insb. im Nahrungs- und Genussmittelbereich
immer schwieriger wird, stellt diese passive Form der Sortimentspolitik
lediglich eine Grundvoraussetzung für den Erfolg einer Handelsunternehmung dar.
Größere Bedeutung kommt in der Praxis einer aktiven Sortimentspolitik im Sinne eines
aktiven Handelsmarketing
zu, um so genannte »Initialaktionen« (Gümbel, R.
1963, S. 253) sicherzustellen. In diesem Zusammenhang lassen sich drei
Handlungsalternativen unterscheiden:
(a)
Sortimentskontraktion,
(b)
Sortimentsexpansion und
(c)
Sortimentsumwandlung.
Die Sortimentskontraktion
bzw. -einschränkung kann sich sowohl auf ganze Abteilungen als auch auf jede
einzelne Ebene der Sortimentspyramide beziehen und beinhaltet eine Breiten-
und/oder Tiefenkontraktion des Sortiments. Kontraktionsmaßnahmen sind vor dem
Hintergrund einer handelsbetrieblichen Zielsetzung gleichmäßiger bzw.
vollständiger Kapazitätsauslastungen i.d.R. mit kompensatorischen
Ausgleichsmaßnahmen in anderen Warenbereichen verbunden. Zur Vermeidung einer
Verschlechterung der Rentabilitätssituation sind vor der Durchführung von
Kontraktionen Verbundbeziehungen innerhalb des Sortiments zu überprüfen. Die
Sortimentskontraktion stellt eine zentrale und permanente Aufgabe der
Handelsbetriebsführung dar, weil der preispolitische Spielraum über die
Möglichkeit der Senkung von Handelsspannen erhöht wird (Sundhoff, E.
1953) und der zunehmenden Warenvielfalt sowie dem notwendigen Sortimentswechsel
Rechnung getragen werden kann.
Auch die Sortimentsexpansion kann sich auf jede Ebene der
Sortimentspyramide erstrecken (Breiten- und/oder Tiefenexpansion). Sie lässt
sich einteilen in die Bereiche Sortimentsdifferenzierung und
Sortimentsdiversifikation. Analog zur Produktdifferenzierung im industriellen
Bereich kann unter dem Begriff Sortimentsdifferenzierung
eine Ergänzung und Komplettierung bisher angebotener Warengruppen verstanden
werden. Es handelt sich hierbei um das Angebot zusätzlicher, jedoch ähnlicher
Artikelgruppen innerhalb der einzelnen geführten Warengruppen, die die Auswahl
und damit häufig verbunden auch das Niveau von Sortimenten erhöhen. Erstreckt
sich eine Sortimentsexpansion auf die Aufnahme neuer artverwandter
Teilsortimente mit wachstumsträchtigen Produktbereichen und Dienstleistungen,
so liegt eine Sortimentsdiversifikation vor. Generell kann sich zwar auch eine
Sortimentsdiversifikation auf jede Ebene einer Sortimentspyramide erstrecken,
sinnvoll ist der Begriff jedoch nur dann zugrunde zu legen, wenn er sich auf
neue zu erweiternde bzw. aufzunehmende Warengruppen
bezieht, die die Sortimentsbreite und damit das Angebot in horizontaler
Hinsicht erhöhen. So kann beispielsweise die Aufnahme von Reisebüros,
Finanzdienstleistungen und Delikatessenabteilungen in Warenhäusern oder die
Aufnahme von Nonfood-Warengruppen im Lebensmittelhandel als Diversifikation
bezeichnet werden. Eine geschickte Diversifikationsstrategie kann nicht nur zu
einer besseren Auslastung vorhandener Kapazitäten führen, sondern ermöglicht
auch die Nutzung von Nachfrageverbundeffekten.
Schließlich beinhaltet die Sortimentsumwandlung bzw. -umstruktuierung als Handlungsalternative
aktiver Sortimentspolitik die Sortimentsvariation und die Sortimentsinnovation.
Hierbei kommt es zu einem umsatzorientierten Umstrukturierungsprozess innerhalb
des Gesamtsortiments ohne eine zwangsläufige Veränderung der Artikelzahl (Müller-Hagedorn,
L. 1993). Die Sortimentsvariation
kann sich auf eine Breitenvariation (Branchenquerschnitt), Tiefenvariation
(Spezialisierung) und/oder Niveauvariation (Erhöhung bzw. Senkung) beziehen und
bedeutet im Idealfall, dass ertragsschwache durch ertragsstarke Warenbereiche
ersetzt werden. Hierbei erfolgt im Rahmen der Breitenvariation ein Austausch
einzelner Warengruppen durch leistungs- oder ertragsstärkere im Sinne einer
Strukturveränderung, wohingegen eine Tiefenvariation im Sinne einer Spezialisierung
gleichzeitig die Reduzierung (Beschränkung) anderer Warengruppen beinhaltet und
häufig mit einer Niveauanhebung im Sinne eines Trading up korrespondiert (Kühte, E.
1980). Aufgrund der Notwendigkeit einer möglichst optimalen Ausnutzung
vorhandener Kapazitäten sind Dimensionsveränderungen im Rahmen der
Sortimentsvariation immer mit weiteren Handlungsalternativen im Rahmen der
Sortimentspolitik verbunden und dienen vornehmlich der Rentabilitätssteigerung
von Sortimenten. Ebenfalls eine Umwandlung stellt die Sortimentsinnovation dar,
die in Analogie zur Produktinnovation der Industrie als Entwicklung bzw. Zusammenstellung
von neuartigen (Teil-)Sortimenten und Warengruppen unter Einbeziehung von
Dienstleistungen verstanden werden kann. Auch ist eine durchgreifende
Verbesserung von Sortimenten und Warengruppen aufgrund von technischen
Fortschritten, Verbrauchswandlungen, Forderungen des Umwelt- und
Verbraucherschutzes und ähnlichen Vorgängen als Sortimentsinnovation anzusehen
und führt zu einem rentabilitätsorientierten Austausch einzelner Warenbereiche
zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit. Darüber hinaus beinhalten
Sortimentsinnovationen in vielen Fällen das Angebot völlig neuer Bedarfs- und
Problemlösungen im Handel. Neben möglichen Chancen sind Sortimentsinnovationen
vor dem Hintergrund habitualisierten Kaufverhaltens immer auch mit Risiken der
Ungewissheit verbunden.
Auf der Grundlage der schematisch dargestellten
sortimentspolitischen Verhaltensweisen und Handlungsalternativen, die in der
Praxis insb. auch Mischformen
einbeziehen, ergibt sich ein breiter Spielraum kreativer und innovativer
Sortimentspolitik, der jedoch durch das Spektrum von Verbundbeziehungen i.d.R.
wieder erheblich eingeschränkt werden kann.
3. Operative Entscheidungstatbestände der
Sortimentspolitik
a) Der Gegenstand
Die bisher dargestellten strategischen Handlungsalternativen
der Sortimentspolitik beinhalten tendenziell eher Entscheidungen im Rahmen
einer längerfristig orientierten Sortimentsstrukturpolitik. Den folgenden
Überlegungen liegen operative Entscheidungstatbestände zugrunde, die aufgrund
ihres kurzfristigen Charakters auch als Sortimentsablaufpolitik bezeichnet
werden können (Tietz, B.
1993). Voraussetzung für eine leistungsfähige Sortimentspolitik im Handel sind
neben einer zielgruppenorientierten Gesamtausrichtung des Sortiments immer auch
die eine Vielzahl von Einzelaktivitäten widerspiegelnde kontinuierliche und
systematische Aufnahme und Selektion von Artikeln.
Hierbei kommt den strategischen Handlungsalternativen im Sinne von
Handlungsrichtlinien eine kanalisierende Funktion zu.
b) Die Aufnahme von Artikeln
Die Entscheidungssituation der Handelsunternehmung in Bezug
auf die Artikelaufnahme ist in vielen Branchen dadurch zu kennzeichnen, dass
einer begrenzten Verkaufsfläche und einem knappen Kapitalbudget des
Handelsbetriebes eine außerordentliche Vielfalt
und Dynamik des Industrieangebotes gegenübersteht. Diese insb. im Nahrungs-
und Genussmittelbereich anzutreffende Entscheidungsproblematik hat zur Folge,
dass im Sortiment geführte Produkte mit gegenwärtig bekannten Deckungsbeiträgen
von neuen im Markt eingeführten Artikeln mit unbekannten und lediglich zu
prognostizierenden Deckungsbeiträgen verdrängt werden sollen. Eine derartige Verdrängung
kann nur dann als ökonomisch sinnvoll angesehen werden, wenn die zu erwartenden
Deckungsbeiträge mit ziemlicher Sicherheit größer sind als die gegenwärtigen
Erträge der auszusondernden Artikel (Barth, K.
1980). Dieses in der Praxis des Handels ständig auftretende Entscheidungsproblem besteht prinzipiell
unabhängig davon, ob es sich um marktneue oder lediglich unternehmungsneue
Produkte handelt. Hinzu kommt, dass sich in den letzten Jahren die
Produktentwicklungs- und Vertriebsaktivitäten der Industrie nicht unerheblich
erhöht haben und im Rahmen des Käufermarktes durch Sonderangebotsmaßnahmen,
Konditionenzugeständnisse und Verkaufsförderungsaktionen zusätzlich unterstützt
wurden. Darüber hinaus erschweren weitere Problemdimensionen
Artikelaufnahmeentscheidungen insb. im Nahrungs- und Genussmittelbereich, wie
beispielsweise unbekannte Substitutions- und Verbundbeziehungen der
aufzunehmenden Artikel, die Ungewissheit über den zukünftigen Markterfolg neuer
Produkte (Bauer, H. H.
1980) oder die Komplexität der Entscheidungssituation durch die Vielzahl neuer
Artikel unter Einschluss des Opportunitätskostenproblems bei korrespondierenden
Artikelselektionen. Da im Rahmen einer rentabilitätsorientierten
Sortimentspolitik der Aufnahme von Artikeln eine große Bedeutung zukommt und
dieses komplexe Entscheidungsproblem durch eine Vielzahl quantitativer und
qualitativer Entscheidungskriterien gekennzeichnet ist, bieten sich als
effiziente Bewertungs- und Entscheidungstechniken zur zweckadäquaten
Strukturierung und Verarbeitung bedeutsamer Auswahlkriterien artikelspezifische
Scoring-Modelle an (Möhlenbruch,
D. 1994).
c) Die Elimination von Artikeln
Die Artikelselektion kann grundsätzlich den übergeordneten
Begriffen Sortimentskontraktion bzw. Sortimentsbeschränkung
subsumiert werden, da der bewusste Prozess einer quantitativen Verminderung
angebotener Waren und Dienstleistungen (als selbstständige Absatzobjekte) sich
auf jede Stufe der Sortimentspyramide beziehen kann (Jaspert, F.
1987). Somit wird die Elimination von Artikeln in vielen Fällen zunächst eine
operative Umsetzung strategischer Vorgaben im Rahmen der Sortimentskontraktion
darstellen. Dies wird vornehmlich immer dann der Fall sein, wenn sich die
strategischen Handelungsanweisungen etwa als Normenstrategieempfehlungen auf
der Grundlage von Portfolio-Analysen
auf so genannte Desinvestitions-, Schrumpfungs-, Spezialisierungs- und
Konsolidierungsstrategien oder ähnliche Strategievarianten der
Sortimentsbeschränkung in bestimmten Warengruppenbereichen beziehen. Darüber
hinaus kann die Artikelselektion als eine permanente
Aufgabe der Sortimentspolitik im Sinne einer notwendigen Sortimentspflege
und Rentabilitätssicherung angesehen werden. Durch die im Rahmen von
Sortimentspflegemaßnahmen permanent durchzuführende Elimination
ertragsschwacher und unattraktiv gewordener Artikel werden die Voraussetzungen
geschaffen, um dem gesamten Sortiment im Sinne einer Aktualisierung neue
Impulse zu geben und einer Sortimentserosion durch Alterungs- und
Verschleißprozesse vorzubeugen. Werden ertragsschwache Artikel nicht
rechtzeitig aus dem Sortiment eliminiert, liegt eine so genannte Übersortierung
vor, worunter allgemein der Teil des Warenangebots verstanden werden kann, der
nicht (mehr) regelmäßig nachgefragt wird (Jaster, G.
1963). Übersortimente korrelieren in hohem Maße mit einer zu langen Präsenz von
Artikeln im Sortiment. Dennoch sollte selbst bei Artikeln mit geringen
Deckungsbeiträgen vor einer Elimination im Rahmen von Verbundanalysen geprüft
werden, ob nicht intensive Sortimentsverbundbeziehungen
ein Verbleiben dieser Artikel im Sortiment sinnvoll erscheinen lassen. Auch
kann eine mangelnde Artikelakzeptanz auf eventuelle Fehler im Merchandising-Bereich
– wie z.B. in der Warenpräsentation oder der Preisstellung – zurückzuführen
sein. Informationsgrundlagen für eine systematische Artikelselektion können in
erster Linie durch die Ergebnisse einer leistungsfähigen Sortimentskontrolle
auf der Grundlage geschlossener Warenwirtschaftssysteme
gewonnen werden. Diese Systeme können jedoch allenfalls einen Teil des
Informationsbedarfs decken, da für fundierte Eliminationsentscheidungen i.d.R.
ein sehr komplexer Kriterienkatalog
zugrunde zu legen ist. Hierbei sind neben kosten-, ertrags-, finanz- und
beschaffungswirtschaftlichen Bestimmungsgründen u.a. Vorgaben und Merkmale der
gesamten Marketing-Konzeption (z.B. Zielgruppen-, Wettbewerbs- und
Preisstrategien, Ökologieorientierung) regelmäßig von erheblicher Bedeutung (Möhlenbruch,
D. 1993).
III. Sortimentscontrolling
Das Sortimentscontrolling als Funktionsbereich der erfolgsorientierten
Führungskonzeption des Controlling beinhaltet die zielorientierte Koordination der Informationen zur
Planung, Steuerung und Kontrolle von Sortimenten. Durch die Abstimmung von
Informations-, Planungs- und Kontrollbeziehungen, sowohl innerhalb des
Sortiments als auch mit anderen Funktionsbereichen der Unternehmung, dient das
Sortimentscontrolling der Entscheidungsunterstützung des Handelsmanagements.
Sortimentscontrolling impliziert somit die informationsgestützte Koordination
aller Maßnahmen und Aktivitäten, die in einem unmittelbaren Zusammenhang mit
dispositiven, administrativen und logistischen Prozessen in Bezug auf den
Regiefaktor Ware stehen. Ziel ist im Wesentlichen die aktive und
rentabilitätsorientierte Steuerung
und Überwachung von Sortimenten zur
Sicherung und Verbesserung der Marktposition.
Für eine problemadäquate Informationsaufbereitung und
-versorgung steht der Funktion des Sortimentscontrolling eine Vielzahl von Instrumenten zur Verfügung, deren
Ergebnisse zielgerichtet analysiert und ausgewertet werden können und sich
vornehmlich auf innerbetriebliche Daten des Rechnungswesens beziehen. Hierzu
gehören verschiedene Formen der Deckungsbeitragsrechnung, Wirtschaftlichkeits-
und Erfolgsrechnungen, Budgetierungs- und Limitplanungssysteme sowie
spezifische Prognose-, Planungs- und Kontrollverfahren (Barth, K.
1993). Die der Planung im kybernetischen Regelkreis folgende Steuerung legt für
den Warenbereich rentabilitätsorientierte Sollvorgaben
in zeitlicher, qualitativer und quantitativer Hinsicht fest. Hierbei werden
Größen wie Umsätze, Wareneinsatz, Handelsspannen, Umschlaghäufigkeit,
Soll-Kennzahlen zur Sortimentsbreite und -tiefe, Raumleistungskennzahlen,
Deckungsbeiträge usw. als Grundlage für Soll-/Ist-Vergleiche
vorgegeben. Daneben kommen auch externe Daten wie Betriebsvergleichsergebnisse
zur Anwendung.
Aufgrund des in Handelsbetrieben bisher unlösbaren Problems
einer verursachungsgerechten Verteilung des hohen Anteils fixer und variabler
Gemeinkosten ist die Ermittlung von Nettogewinnen im Verhältnis zu dem pro
Artikel- und Warengruppe bzw. Abteilung eingesetzten Kapital mit erheblichen
Problemen verbunden. Für das Sortimentscontrolling bieten sich infolgedessen
kennzahlenorientierte Näherungslösungen an, bei denen für den
warenwirtschaftlichen Bereich der Brutto-
oder Umschlagnutzen und für den
Abteilungsbereich aufgrund der hohen Interdependenz von Warengruppen- und
Abteilungsgliederung Flächenproduktivitäten
der Sortimentssteuerung zugrunde gelegt werden können (Barth, K.
1993). Im Rahmen eines marginalanalytisch gestützten heuristischen
Suchprozesses der Förderung von Warengruppen nach Maßgabe ihrer
Flächenproduktivitäten führt die Steuerung von Sortimenten regelmäßig zu einer
sukzessiven Rentabilitätsverbesserung.
Seit einigen Jahren wird im Handel versucht, zur
Sortimentssteuerung ein logistikorientiertes Verfahren der Teilkostenrechnung
als artikelbezogene Kostenträgerrechnung einzuführen. Bei diesem als »Direkte
Produkt-Rentabiliät (DPR)« bzw. »Direkte Produkt-Profitabilität (DPP)«
bezeichneten Modell werden die artikelspezifischen Bruttospannen um Rabatte,
Werbekostenzuschüsse, sonstige Vergütungen und die den einzelnen Artikeln direkt
zurechenbaren Handlingkosten (Direkte Produkt-Kosten) gekürzt, um durch diesen
modifizierten Deckungsbeitrag eine Beurteilungsgrundlage für die Artikeleignung
im Sortiment zu erhalten. Die Berechnungsmethode lässt im Einzelnen deutlich
erkennen, dass die Direkte Produkt-Rentabilität sowohl von den
interorganisationalen (Merchandising)
als auch intraorganisationalen (Operating) Bedingungen einer
Handelsunternehmung erheblich beeinflusst wird. Somit ist eine Manipulierbarkeit dieser Kennzahl durch
preispolitische Aktivitäten des Handelsbetriebes auf den Absatz- und
Beschaffungsmärkten gegeben. Zudem weit das DPR-Modell nicht nur eine mangelnde
theoretische Fundierung u.a. durch eine unsachgemäße Verwendung der Begriffe
fixe und variable Kosten auf (Tietz, B.
1993), sondern vernachlässigt auch durch den Rückfall in die Überbetonung der
Kostenorientierung marktbezogene Aspekte der Sortimentssteuerung. Bedeutung
wird der DPR in Zukunft bei der kooperativen Produktentwicklung mit den
Produzenten und der Sortimentssteuerung in Verbindung mit computergestützten
Regaloptimierungssystemen (Spacemanagement) zukommen (Möhlenbruch,
D./Meier, C. 1993).
Eine erhebliche Verbesserung der Steuerung und Überwachung
von Sortimenten ermöglichen geschlossene Warenwirtschaftssysteme
in Verbindung mit überbetrieblichen Artikelnummerierungssystemen (Europäische
Artikelnummerierung [EAN], Universal Product Code [UPC]) und dem Einsatz
elektronischer Kassenterminals. Rechnergestützte Warenwirtschaftssysteme
liefern eine Fülle aktueller und detaillierter Informationen über den Einsatz
des Regiefaktors Ware in der Handelsunternehmung als Grundlage für die
Entwicklung leistungsfähiger Entscheidungs-
und Kontrolltechniken. So ermöglichen artikelgenaue Wareneingangs- und
Warenausgangsdaten ein rechnergestütztes Bestandsmanagement sowie
Bestelloptimierungen mit erheblichen Reduzierungen des Sortimentsumfanges und
der Bestände (Zentes, J.
1988). Scannergestützte Warenabflussanalysen liefern wichtige
Kontrollinformationen über die Gängigkeit einzelner Sortimentsteile bis zum
einzelnen Artikel bzw. zur einzelnen Sorte. Daneben sind artikelbezogene
Deckungsbeitragsrechnungen und kurzfristige Erfolgsrechnungen weitere
bedeutende Bausteine zur Entwicklung eines leistungsfähigen
Sortimentscontrolling als Teil des gesamtbetrieblichen Controllingsystems.
IV. Zukunftsaspekte der
Sortimentspolitik
In den letzten Jahrzehnten haben sich grundlegende Wandlungen
in der Sortimentspolitik von Handelsbetrieben vollzogen, die sich durch eine
Abkehr vom branchenorientierten zum bedarfsorientierten Sortiment kennzeichnen
lassen. Die hiermit einhergehende Entwicklung neuer Aufbau- und
Gestaltungsprinzipien von Sortimenten bedeutet zunehmend eine Verwischung von
Branchengrenzen und eine Erhöhung der Betriebstypenvielfalt insb. im
Einzelhandel. Die intensive Nutzung neuer Informations-
und Kommunikationstechnologien wird diese Entwicklungen in Zukunft
tendenziell verstärken und neue Möglichkeiten der sortimentsbezogenen
Bestimmung und Bearbeitung von Zielgruppen schaffen. Auch wird eine weitere
Zunahme der Wettbewerbsintensität
durch Konzentrations- und Internationalisierungstendenzen (Schenk, H.-O.
1991) immer mehr Handelsbetriebe zwingen, eine Aufspaltung ihres
Gesamtsortiments in ein so genanntes Normalsortiment und ein Aktionssortiment
vorzunehmen, um durch Sonderangebote zumindest teilweise ein Abwandern von
Kunden an neue preisaggressive Betriebstypen mit innovativen Sortimenten zu
verhindern.
Literatur:
Algermissen, J. : Das Marketing der
Handelsbetriebe, Würzburg et al. 1981
Barth, K. : Rentable Sortimente im
Handel, in: Sonderheft 26 der Mitteilungen, hrsg. v. Institut für
Handelsforschung an der Universität zu Köln, , Göttingen 1980
Barth, K. : Betriebswirtschaftslehre
des Handels, 2. A., Wiesbaden 1993
Bauer, H. H. : Die Entscheidung des
Handels über die Aufnahme neuer Produkte, Berlin 1980
Behrens, K. C. : Kurze Einführung in
die Handelsbetriebslehre, 2. A., Stuttgart 1972
Buddeberg, H. : Betriebslehre des
Binnenhandels, Wiesbaden 1959
Flach, H. D. : Sortimentspolitik im
Einzelhandel, Köln 1966
Gümbel, R. : Die Sortimentspolitik in
den Betrieben des Wareneinzelhandels, Köln et al. 1963
Hansen, U. : Absatz- und Beschaffungsmarketing
des Einzelhandels, 2. A., Göttingen 1990
Jaspert, F. : Beweggründe und
Ansatzpunkte für eine Sortimentsbeschränkung in Handelsbetrieben, in:
Distributionspolitik, Sonderheft Mitteilungen des IfH, Göttingen 1987, S. 25 – 54
Jaster, G. : Sortiment und
Sortimentspolitik im Einzelhandel, München 1963
Kühte, E. : Einzelhandelsmarketing,
Stuttgart et al. 1980
Kupsch, P. : Unternehmungsziele,
Stuttgart et al. 1979
Möhlenbruch, D. : Die
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Einzelhandel, in: WISU, H. 1/1993, S. 48 – 54
Möhlenbruch, D. : Sortimentspolitik
im Einzelhandel, Planung und Steuerung, Wiesbaden 1994
Möhlenbruch, D./Meier, C. :
Leistungsfähigkeit und Grenzen von Spacemanagementsystemen, in:
Handelsforschung 1993/94, hrsg. v. Trommsdorff, V., Wiesbaden 1993
Müller-Hagedorn, L. :
Handelsmarketing, 2. A., Stuttgart et al. 1993
Schenk, H.-O. : Marktwirtschaftslehre
des Handels, Wiesbaden 1991
Seyffert, R. : Wirtschaftslehre des
Handels, 5. A., Opladen 1972
Sundhoff, E. : Die Handelsspanne,
Köln et al. 1953
Tiburtius, J. : Absatzforschung und
Absatzpraxis, Stuttgart 1937
Tietz, B. : Der Handelsbetrieb, 2.
A., München 1993
Zentes, J. : Warenwirtschaftssysteme,
in: Marketing-ZFP, 1988, S. 177 – 181
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