Inhaltsübersicht
I. Einleitung
II. Begriff
der Virtualisierung
III. Die
Virtuelle Organisation als ökonomische Institution
IV. Fazit
I. Einleitung
Durch neue Informations- und Kommunikationstechnologien und
vor dem Hintergrund verschärfter Wettbewerbsbedingungen vollzieht sich ein tief
greifender Wandel der Unternehmensstrukturen. Die Potenziale elektronischer
Medien erlauben es, Wertschöpfungsprozesse zunehmend unabhängig von Ort und
Zeit durchzuführen. Die Grenzen der Unternehmung lösen sich in vielfacher Weise
auf, neue Formen der Arbeits- und Organisationsgestaltung entstehen (Reichwald,
Ralf et al. 2000; Picot,
Arnold/Reichwald, Ralf/Wigand, Rolf T. 2003). Mit dieser Öffnung der
Unternehmung zum Markt und der tendenziellen Auflösung der Unternehmung im
klassischen Sinne des integrierten, klar abgrenzbaren Ganzen, öffnet sich heute
auch die Organisationslehre verstärkt Fragen der inter-institutionellen
Arbeitsteilung sowie Fragen einer wettbewerbsstrategischen Restrukturierung von
Unternehmensorganisationen.
II. Begriff der
Virtualisierung
Mit Virtualisierung als Entmaterialisierung ist die
Herausbildung virtueller Realitäten auf Ebene der Leistungen, der Prozesse und
der Räumlichkeiten gemeint, die einer Unternehmung zuzuordnen sind. Die Wurzeln
des organisatorischen Virtualisierungsbegriffs liegen in der Informatik. Dort
ist Virtualisierung als Architekturkonzept in mehrfacher Hinsicht von Bedeutung
(vgl. z.B. Jessen,
Eike/Valk, Rüdiger 1987; Siegert,
Hans-Jürgen/Baumgarten, Uwe 2001). Durch eine konzeptionelle
Unterscheidung von physischen und logischen Rechnerkomponenten sollen
Kapazitäts- und Flexibilitätsgrenzen der Hardware-Architektur überwunden
werden. Virtuelle Systemkomponenten erlauben es, gleichzeitig vielen „ Kunden “
eines Systems den Eindruck exklusiver Bedienung zu vermitteln. Wie
Anforderungen letztlich durch eine dynamische Zuordnung von logischen auf reale
Systemkomponenten erfüllt werden, bleibt ihnen verborgen. Durch geschickte
Kombination von Komponenten mit unterschiedlichen Leistungsmerkmalen
(Schnelligkeit, hohe Kapazität, niedrige Kosten) im Inneren des Systems können
nach außen teilweise widersprüchliche Leistungsziele (Geschwindigkeit, Größe,
Kostenführerschaft etc.) realisiert werden, ohne dass jede einzelne
Systemkomponente alle Anforderungen zugleich optimal erfüllen muss.
Dieses technische Konzept zur Leistungssteigerung von
Rechnerarchitekturen kann bedingt auf soziale Systeme übertragen werden. Ein
virtuelles Unternehmen verfügt in
Analogie dazu über sehr viel mehr Kapazität, als es Ressourcen in seinem
Kernbereich als rechtliche Unternehmenseinheit besitzt. Vernetzungen mit Zulieferern oder Kunden können die
Entwicklerkapazität erweitern, Vernetzungen mit Marktpartnern das Produkt- und
Dienstleistungsspektrum. Vernetzungen mit Wettbewerbern sind von Interesse,
wenn bspw. eine temporär erweiterte Produktionskapazität (z.B. für einen
Großauftrag) erforderlich ist. Eine Erweiterung zeitlicher Kapazitätsgrenzen
erfolgt durch Verteilung der Unternehmensstandorte über mehrere Zeitzonen. Dem
Kunden bleibt der konkrete Ort der Leistungserbringung verborgen.
Virtuelle Unternehmen entstehen durch Vernetzung
standortverteilter Organisationseinheiten, die an einem koordinierten, arbeitsteiligen
Wertschöpfungsprozess beteiligt sind. Durch die Auflösung von Orts- und
Zeitgrenzen in Verbindung mit dem Loslösen von klassischen Unternehmensgrenzen
und -strukturen kann ein Unternehmen für den Markt mehr Leistungen erbringen,
als es ihm aufgrund seiner unmittelbar zugeordneten Ressourcen möglich wäre
(vgl. ausführlich Reichwald,
Ralf et al. 2000).
1. Auflösung der Unternehmensgrenzen
Der Begriff der Unternehmensgrenze spielt dabei eine zentrale
Rolle. Die Frage nach der optimalen Grenze einer Organisation wird zum ersten
Mal im Rahmen der Transaktionskostentheorie untersucht (Coase, Ronald
H. 1937). Grundlegende Entscheidung ist die Make-or-Buy-Decision,
aus deren Beantwortung sich die optimale Wertschöpfungstiefe einer Organisation
ergibt.
Das Organisationsproblem hingegen stellt eine
Optimierungsaufgabe für die organisatorische Ausgestaltung dar, mit dem Ziel,
den Produktivitätsanstieg durch Arbeitsteilung und Spezialisierung abzüglich
des Aufwands für Koordination und Tausch zur Befriedigung möglichst vieler
Bedürfnisse zu nutzen (Picot,
Arnold/Reichwald, Ralf/Wigand, Rolf T. 2003). Zur Lösung dieser
Aufgabe werden Organisationstypen wie u.a. Hierarchie, Netzwerk und Markt
vorgeschlagen. Die Organisationsgrenze umfasst damit das Spektrum aller
Aufgaben, die innerhalb einer Organisation zu der aus Gesamtkostensicht
geringsten Summe von Koordinations- und Produktionskosten durchgeführt werden (Reichwald,
Ralf 2004).
Mit dieser Definition ist die externe Grenze zwischen Umfeld und Infeld der Organisation
beschrieben. Davon werden interne Grenzen
unterschieden, die verschiedene organisatorische Einheiten auf Basis der
Verteilung von Aufgaben, Weisungen, Entscheidungsrechten und Macht formal oder
informell trennen (vgl. Reichwald,
Ralf 2004). Die Ausgestaltung externer und interner Grenzen findet
im Konzept der virtuellen Unternehmung ein neues organisatorisches Ziel.
2. Organisationsgrenzen und Virtualisierung
Neue Arbeits- und Organisationsformen überwinden
traditionelle Grenzen in unterschiedlicher Form und Reichweite. Als Extremform
organisatorischer Innovation verbindet die virtuelle Unternehmensorganisation
-
Aspekte der Modularisierung von Geschäftsprozessen und
Unternehmensstrukturen sowie
-
Aspekte der Netzwerkbildung zwischen Unternehmen – der
Herausbildung unternehmensübergreifender Wertschöpfungspartnerschaften, die
v.a. auf Risikostreuung unter Bedingungen hoher Marktunsicherheit abzielen.
Virtuelle Unternehmen entstehen durch die Vernetzung
verteilter, relativ autonomer Organisationseinheiten, die an einem koordinierten,
arbeitsteiligen Wertschöpfungsprozess beteiligt sind. Die individuelle Aufgabe
determiniert dabei idealtypisch die Struktur der virtuellen Unternehmung. Die
resultierende Organisationsform ist prozessorientiert und von temporärem
Bestand. Aufgrund dieser problem- und aufgabenbezogenen Konfiguration wird
virtuellen Unternehmen vielfach das Potenzial zugeschrieben, über mehr
Kapazitäten und Ressourcen als andere Organisationskonzepte zu verfügen sowie
besonders schnell und flexibel auf Kunden- und Marktanforderungen reagieren zu
können. Die Virtualisierung von Organisationen als Strategie der dynamischen
Vernetzung modularer Organisationseinheiten in und zwischen Unternehmen gilt
daher als besonders geeignet, um zugleich extremen Organisationsanforderungen
hoher Produktkomplexität und unsicherer Märkte gerecht zu werden (vgl. Abb. 1; Reichwald,
Ralf/Möslein, Kathrin M. 2000).
Abb 1: Die Virtuelle Organisation
Einen Schritt weiter gehen Ansätze der Kundenintegration bei
interaktiver Wertschöpfung. Die Interaktion ist dabei sowohl in einer lokalen
Wertschöpfungspartnerschaft unter personeller Einbeziehung des Kunden als auch
in virtuellen Netzwerken möglich (vgl. ausführlich Reichwald,
Ralf/Piller, Frank T. 2006; Piller, Frank
T. 2004). Dabei können Innovationsprozesse (Open Innovation) auch
ausschließlich von Kunden oder Nutzern einer Leistung initiiert und umgesetzt
werden (z.B. in Open Source Communities) (Hippel, Eric
von 2005). Andere Konzepte der Kundenintegration, die sich auf den
interaktiven Leistungsprozess beschränken, sind Wertschöpfungspartnerschaften
der Produktindividualisierung und -personalisierung (Piller, Frank
T. 2006). Interaktive Wertschöpfungspartnerschaften werden heute
auch in Verbindung gebracht mit verteilter Produktion in dezentralen, virtuell
koordinierten sog. Minifabriken (Corner Factories) (vgl. Reichwald,
Ralf/Piller, Frank T. 2003).
Virtuelle Unternehmen können als Weiterentwicklung hybrider
Koordinationsformen auf der Basis veränderter rechtlicher und technologischer
Rahmenbedingungen verstanden werden. Sie stellen arbeitsteilige Verflechtungen
zwischen Unternehmen dar (vgl. auch Bleicher,
Knut 1997; Cairncross,
Frances 2002; Davidow,
William H./Malone, Michael S. 1997; Griese,
Joachim/Sieber, Pascal 2000; Hedberg,
Bo/Dahlgren, Goran/Hansson, Jorgen et al. 1997; Mertens,
Peter/Griese, Joachim/Ehrenberg, Dieter 1998; O\'Hara-Devereaux,
Mary/Johansen, Robert 1994; Reichwald,
Ralf et al. 2000; Rohde,
Markus/Rittenbruch, Markus/Wulf, Volker 2001; Scholz,
Christian 1997; Wüthrich,
Hans A./Philipp, Andreas F. 1998). Die virtuelle Unternehmung kann
in Teilen, aber auch als Ganzes, flüchtig sein (sich also nach einer
Problemlösung wieder völlig auflösen) oder aber durch dynamische
Rekonfiguration in der Lage sein, sich hochgradig variablen Aufgabenstellungen
flexibel anzupassen. Sie bildet den Gegenpol zu Unternehmensformen mit
eigentums- und vertragsmäßig klar und langfristig definierten Grenzen, stabiler
Standortbindung, relativ dauerhafter Ressourcenzuordnung und geregelten
Abläufen. Sie kann auch als eine Organisationsform interpretiert werden, die
Virtualisierung i.S.d. Informatik als Konzept der Leistungssteigerung einsetzt
und eine systematische und dynamische Zuordnung abstrakter
Leistungsanforderungen zu konkreten Orten der Leistungserbringung realisiert
(vgl. Mowshowitz,
Abbe 1991).
III. Die Virtuelle
Organisation als ökonomische Institution
Aus ökonomischer Perspektive ist die Vorteilhaftigkeit der
Virtualisierung von Wertschöpfungsprozessen und Unternehmensstrukturen zunächst
nicht selbstverständlich. Bedingen doch modulare, vernetzte und virtuelle
Strukturen einen im Vergleich zu hierarchischen Organisationsformen höheren Koordinations-
und Kommunikationsaufwand – quantitativ wie qualitativ (vgl. Möslein,
Kathrin M. 2000).
1. Institutionenökonomische Überlegungen
Institutionenökonomische Organisationsansätze (vgl. Picot,
Arnold/Reichwald, Ralf 1994; Picot,
Arnold/Reichwald, Ralf/Wigand, Rolf T. 2003) vermuten eine
zunehmende Abkehr von der klassischen Unternehmung zugunsten mittlerer und
marktlicher Organisationsstrukturen, je stärker Informations- und
Kommunikationstechnologien die Kosten der Koordination in arbeitsteiligen
Leistungssystemen senken (vgl. Abb. 2).
Abb. 2: Informationstechnik und organisatorische Verteilung
aus institutionenökonomischer Perspektive (nach Picot,
Arnold/Ripperger, Tanja/Wolff, Birgitta 1996)
Marktliche, mittlere und hierarchische
Organisationsstrukturen führen aus Sicht der Transaktionskostentheorie bei
gegebener Spezifität der Transaktion zu unterschiedlichen Transaktionskosten.
Die Einführung neuer IuK-Techniken führt jedoch für alle
Organisationsstrukturen zu einer Senkung der Koordinationskosten. Damit
erweisen sich marktliche und mittlere Organisationsstrukturen für immer weiter
reichende Leistungsbereiche als effizient. Die Vermutung, dass durch Einsatz
von IuK-Technologien sinkende Transaktionskosten zu einer tendenziellen
Vermarktlichung der Leistungserstellung führen, wird als
Move-to-the-Market-Hypothese bezeichnet (vgl. z.B. Malone,
Thomas W./Yates, JoAnne/Benjamin, Robert I. 1986; Ciborra,
Claudio U. 1993; Picot,
Arnold/Ripperger, Tanja/Wolff, Birgitta 1996; Reichwald,
Ralf 1999). Konkurrierend dazu betont die
Move-to-the-Middle-Hypothese die Bedeutung strukturspezifischer
Kommunikationswege für die Vorteilhaftigkeit sog. hybrider Organisationsformen
(vgl. z.B. Anand,
Krishnan S./Mendelson, Haim 1996; Malone,
Thomas W. 1997; Laubacher,
Robert J./Malone, Thomas W. 1997).
Trotz vieler Unterschiede liegt die entscheidende
Gemeinsamkeit beider Hypothesen darin, dass sie eine tendenzielle Auflösung der
Unternehmensgrenzen an der Schnittstelle zum Markt sowie eine zunehmende
Vernetzung und Verteilung von Einzelakteuren, Unternehmenseinheiten und
Unternehmen erwarten, die primär aus sinkenden Koordinationskosten resultiert.
2. Medien- und wissensökonomische Überlegungen
Ausgehend von der Überlegung, dass Tacit Knowledge bzw.
Sticky Information lokal an Personen gebunden ist und daher kaum oder gar nicht
übertragen und dass Explicit Knowledge bzw. Data leicht transferiert werden
kann, ist aus medien- und wissensökonomischer Perspektive eine zunehmende
Zusammenarbeit und Vernetzung verteilter Akteure zu erwarten (vgl. Jensen,
Michael C./Meckling, William H. 1995; Brynjolfsson,
Erik/Mendelson, Haim 1993; Dietl, Helmut
1993; Dietl, Helmut
1995; Hippel, Eric
von 1994; Hippel, Eric
von 1998; Anand,
Krishnan S./Mendelson, Haim 1996; Malone,
Thomas W. 1997).
Die fortschreitende Mediatisierung von
Kommunikationsprozessen ermöglicht es zunehmend, explizites, global verteiltes
Wissen mit geringem Aufwand an jedem Ort (Anytime and Anyplace) verfügbar zu
machen. Implizites, global verteiltes Wissen ist vom zunehmenden Einsatz der
IuK-Technologien dagegen nur mittelbar betroffen, denn es ist weitgehend an
seine Träger gebunden. Daher bestimmt die relativ hohe Standortbindung
impliziten Wissens die raum-zeitliche Gestaltung von Organisationen (Malone,
Thomas W. 1997). Verteilte Arbeits- und Organisationsformen haben
das größte Potenzial, implizite Wissensbestandteile flexibel zu nutzen.
3. Diffusions- und wettbewerbstheoretische
Überlegungen
Verteilte Arbeits- und Organisationsformen weisen die
typischen Eigenschaften von Netzwerk- oder Kommunikationsinnovationen auf, die
ihren Nutzen erst im Verbund
realisieren. Aus der Innovationsforschung ist bekannt, dass die Diffusion von
Innovationen gerade dann problembehaftet ist, wenn diese mit objektiv kaum
messbarem Verbundnutzen einhergehen. Die Ausbreitung lässt sich idealtypisch
über die bekannte S-Kurve der Diffusion von Innovationen beschreiben (vgl. Rogers,
Everett M. 1995). Das Erreichen der kritischen Masse ist der
entscheidende Schritt zur Realisierung des erwarteten Nutzens virtueller
Organisationen. Mit zunehmender Verbreitung verteilter Strukturen aber ist ein
steigender Verbundnutzen für alle Teilnehmer zu erwarten (vgl. Reichwald,
Ralf/Möslein, Kathrin M. 2000).
4. Standorttheoretische Überlegungen
Unabhängig davon, ob sich die Betrachtung auf Fragen der
gesamtwirtschaftlichen, betrieblichen oder innerbetrieblichen
Standortproblematik konzentriert, ist das Ziel standorttheoretischer
Überlegungen in der Regel die „ Optimierung “ im Hinblick auf die als relevant
identifizierten Standortfaktoren. Die spezifischen Probleme der Koordination
standortverteilter oder mobiler Aufgabenbewältigung spielen folglich für die
traditionelle Organisations- und Führungslehre keine nennenswerte Rolle. Die
ökonomische Theorie charakterisiert Organisationen darüber hinaus traditionell
auch explizit als „ Timeless and Placeless Institutions “ (vgl. z.B. Jacoby,
Stanford M. 1990).
Erst in jüngerer Zeit fokussieren auch Organisations- und
Führungsansätze auf das Management verteilter Ressourcen, das Design verteilter
Organisations- und Führungsformen, die sich wandelnden Standortvorteile
aufgrund einer stetig wachsenden Informations- und Wissensintensität von
Produkten und Prozessen sowie die wachsende Bedeutung von Räumen und Regionen
(vgl. z.B. Castells,
Manuel/Hall, Peter G. 1994; Saxenian,
AnnaLee 1994; Porter,
Michael E. 1997; Porter,
Micheal E. 1998; Fujita,
Masahisa/Krugman, Paul R./Venables, Anthony J. 1999; Porter,
Michael E./Stern, Scott 2001).
IV. Fazit
Verschärfte Wettbewerbsbedingungen, insbesondere durch
kürzere Lebenszyklen und die zunehmende Notwendigkeit, verteilte
Wissensbestände zu integrieren, stellen Unternehmen vor die Aufgabe, neue
Formen der Arbeits- und Organisationsgestaltung zu entwickeln. Ein zentraler
Enabler dieser Formen ist die Verbreitung moderner IuK-Technologien, welche die
Verfügbarkeit expliziten Wissens erhöhen. Weitgehend immobil bleibt jedoch
implizites Wissen, das damit zum zentralen Standortfaktor für die Erstellung
wissensbasierter Leistungen wird. Unternehmen antworten darauf mit
Modularisierung, der Bildung von (Unternehmens-)Netzwerken und der Integration
von Kunden in ihre Wertschöpfung. Als Folge entstehen aufgaben- und
prozessorientierte Organisationsformen von geringerer Beständigkeit – Virtuelle
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