Inhaltsübersicht
I. Begriffsbestimmung
II. Historische
Entwicklung
III. Anbieter
und Nachfrager
IV. Überblick
über Asset Management Organisationsstrukturen
V. Entwicklungstendenzen
und Ausblick
I. Begriffsbestimmung
Bei jeder Form der Vermögensanlage, sowohl bei privaten als
auch bei institutionellen Anlegern, stehen drei Kriterien im Vordergrund: Performance,
Liquidität und Sicherheit. Dem Anleger stehen dabei verschiedene
Anlagealternativen zur Auswahl. Abgesehen von traditionellen Formen der Anlage
wie Sparbuch, Sparbriefe oder der Anlage in Aktien oder Rentenwerten, gewinnen
die verschiedenen Formen der Vermögensverwaltung
immer mehr an Bedeutung bei der Anlageentscheidung. Durch die Zusammenstellung
von Portfolios unterschiedlicher
Wertpapiere wird den oben genannten Kriterien genüge getan. Die Verwaltung von
Portfolios, also einer Vielzahl von verbrieften Rechten durch einen Dritten
(Asset Manager) im Rahmen von Verwaltungsverträgen, bezeichnet man als Asset
Management. Neben Wertpapieren können bei weiterer Definition auch Immobilien
oder andere Arten verbriefter Rechte wie Beteiligungen etc. Gegenstand des
Asset Management sein, bilden jedoch lediglich Randerscheinungen und stehen
nicht im Mittelpunkt der Betrachtung.
Ziel des Asset Managers ist es, über definierte Zeiträume bei
vorgegebenem Risikoniveau eine höhere Rendite zu erzielen als bei einer
Alternativanlage oder bei vorgegebener Rendite das Risiko zu minimieren.
Auch institutionelle Anleger wie zum Beispiel Pensionsfonds,
Versicherungen oder Banken gliedern oftmals die Verwaltung ihrer liquiden
Mittel aus (Outsourcing) und betrauen einen spezialisierten Asset Manager mit
der Aufgabe des Asset Managements.
Die Vermögensverwaltung für private Kunden kann man in
Abhängigkeit ihres Standardisierungsgrades in zwei Klassen einteilen: die
standardisierte Vermögensverwaltung für eine Vielzahl von Anlegern in Form von
Investmentfonds und die individuelle Vermögensverwaltung mit vom einzelnen
Anleger abhängigen Anlagestrategien.
Die Abgrenzung des Asset Management gegenüber anderen
Investitionsarten ergibt sich aus dem Anlagemotiv. Bei der Direktanlage in
einzelnen Wertpapieren steht das Transaktionsmotiv im Mittelpunkt des
Interesses. Der Anleger erwartet aus dem Kauf und späteren Verkauf von Titeln
einen positiven Ertrag zu realisieren. Beim Asset Management steht klar das
Anlagemotiv im Vordergrund. Der Investor überlässt dem Asset Manager einen
Geldbetrag für einen Zeitraum, um seine Ertragsvorstellungen bei gegebenem
Risikoniveau zu realisieren.
II. Historische Entwicklung
Schon Ende des 18. Jahrhunderts begannen schweizerische
Privatbanken die Vermögen wohlhabender Personen zu betreuen. (z.B. 1798
Lombard, Odier & Co.). Die eigentlichen Vorläufer der heutigen
Vermögensverwaltung sind jedoch die um 1860 in England gegründeten
„ Kapitalistenvereinigungen “ . Hierzu zählen die Scottish-American Investment
Company, die erstmals 1860 an der Londoner Börse notierte, und der 1868
gegründete Foreign and Colonial Trust. Die Organisation dieser Vereinigungen
entsprach der einer Investment Trust Company. Treuhänder wurden beauftragt, die
Wertpapiere nach strengen Anlagegrundsätzen zu erwerben. Die ersten Trusts
legten ausschließlich in festverzinslichen Wertpapieren an, aus Gründen der Risikostreuung und wegen der höheren
Rendite auch im Ausland. Die zweite Trustwelle investierte dagegen schon in
alle anderen Wertpapierformen, z.B. in amerikanischen Eisenbahnaktien. Von
England ausgehend breitete sich die Idee des Anlagetrusts in den folgenden
Jahren in andere Länder aus.
Zur heutigen weltweiten Verbreitung des Investmentgedankens
haben ganz entscheidend die Ende des letzten Jahrhunderts gegründeten
amerikanischen Investmentgesellschaften beigetragen. Die älteste amerikanische Investmentgesellschaft, der „ Boston
Personal Property Trust “ nahm auf 1894 seine Tätigkeit, „ The Colonial Fund “
folgte 1904. Die eigentliche Geburtsstunde der amerikanischen Asset Management
Industrie begann im Jahre 1924, als Gesellschaften, die auch heute noch aktiv
sind (Massachusetts Investors Trust, State Street Investment Corporation, US
& Foreign Securities Corporation), gegründet wurden.
Auch in Europa hatte sich bereits vor dem zweiten Weltkrieg
in der Schweiz das Investment in breit anlegenden Fonds unter Beteiligung
weiterer Bevölkerungskreise entwickelt.
In Deutschland gründeten nach verschiedensten Fehlversuchen
in den 1920er-Jahren am 23.11.1949 vier Banken mit der Allgemeinen Deutschen
Investmentgesellschaft mbH in München (ADIG) die erste Investmentgesellschaft
(Die Bayerische Staatsbank, die Bayerische Hypotheken- und Wechselbank, das
Bankhaus Seiler und Co. und die Jüdische Wiedergutmachungsbank Frankfurt). 1950
legte die ADIG ihre ersten beiden Publikumsfonds, einen Aktien- und einen
gemischten Fonds, auf. Erst sieben Jahre später, am 16.04.1957, trat – mit
maßgeblicher Unterstützung der ADIG im Rahmen der Gesetzvorbereitung – das Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften
in Kraft. Zu diesem Zeitpunkt betrug das Volumen der damals existierenden
sieben Fonds gerade 132 Millionen DM.
Der erste Spezialfonds für institutionelle Anleger als
Variante der Investmentfonds wurde in Deutschland 1962 aufgelegt und hatte ein
Fondsvermögen von 5 Millionen DM.
III. Anbieter und Nachfrager
Das Volumen der weltweit verwalteten Geldvermögen beläuft
sich auf annähernd 40 Billionen US-Dollar. Die USA sind vor Japan die führende
Investmentnation der Welt mit etwa 65 Prozent aller Anlagen. Das Volumen des in
Deutschland verwalteten Vermögens (Assets under Management) belief sich per
Ende 2003 auf umgerechnet 1,5 Billion US-Dollar, damit beträgt der Anteil
Deutschlands, gemessen am westeuropäischen Gesamtmarkt von knapp 13 Billionen
US-Dollar, 12 Prozent.
In Deutschland stieg die Zahl der Publikumsfonds zwischen
1950 und 2005 von 2 auf 2412 und das verwaltete Vermögen von 2 Millionen DM auf
460 Milliarden Euro. Bei den Spezialfonds,
also jenen Fonds, die für institutionelle Anleger konzipiert sind, ist die
Entwicklung noch beeindruckender. Zwischen 1962 und 1998 stieg das verwaltete
Volumen von 5 Millionen DM auf 617 Milliarden Euro. Die stetige Zunahme der
Geldvermögen hat maßgeblich dazu beigetragen, dass aus der Idee des Asset
Management dieser Erfolg werden konnte. Zwischen 1990 und 1998 stieg das
Geldvermögen der privaten Haushalte um 78 Prozent auf 3.2 Billionen USD. Aber
auch die sogenannte Erbengeneration lässt zukünftig deutlich höhere
Anlagevolumina erwarten. Allerdings ist der Nachholbedarf Deutschlands im
internationalen Vergleich noch groß. Zum Beispiel besitzen heute in Deutschland
erst 7 Prozent aller Haushalte Investmentfonds, in den USA sind es dagegen über
30 Prozent (Abb.1).
Abb. 1: Investitionsvermögen pro Kopf
Entscheidend für die theoretische Weiterentwicklung des Asset
Managements war die Arbeit von Harry M. Markowitz
(Markowitz,
H.M. 1952). Mit seiner 1952 erstmals publizierten Idee eines
effizienten Portfolios legte er den Grundstein für die moderne Portfoliotheorie.
Markowitz wies nach, dass Diversifikation
über mehrere Wertpapiere zu einer Risikoreduktion im Portfolio führt, wenn die
erwarteten Renditen der im Portfolio enthaltenen Wertpapiere miteinander nicht
vollständig korreliert sind. Mit zunehmender Anzahl wenig korrelierter Aktiva
in einem Portfolio sinkt das Risiko allerdings nicht unbeschränkt, sondern nur
bis zu einem bestimmten Wert, dem Marktrisiko. Neben dem Herausarbeiten der
Diversifikation und des Risikos liegt die besondere Leistung Markowitz\' für die
Praxis in der Abkehr von der Betrachtung einzelner Wertpapiere hin zur
Betrachtung des Portfolios, dem eigentlichen Objekt des Asset Managements.
Private Anleger, vermögende Privatanleger (sog. high net worth individuals) wie auch institutionelle Anleger (Pensionsfonds,
Versicherungen, Stiftungen, staatliche Organisationen, Zentralbanken und
Supranationale Organisationen) vertrauen ihr Geld Asset Managern an, um so in
den Genuss von Spezialisierungsvorteilen zu kommen. Die Anlagemotive der
verschiedenen Anlegergruppen weichen dabei durchaus voneinander ab.
Einen besonderen Wachstumsbereich stellen die verschiedenen
Formen der Altersvorsorge dar. In den USA sind Anlagen in Investmentprodukten
ein integraler Bestandteil der privaten Altersvorsorge und ergänzen die
Aktivitäten der Unternehmen im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge. 1976
wurden die ersten, steuerbefreiten Rentenfonds
angeboten, drei Jahre später die ersten steuerfreien Geldmarktfonds. Damit
hatte man eine Kombination aus Geldmarktfonds und staatlichen Rentenfonds mit
Steuervorteilen erreicht. 1978 wurde das heute als 401 (k) Rentenplan bekannte
Produkt zur privaten Altersvorsorge geschaffen. Der große Erfolg der
amerikanischen 401 (k) Pläne ist letztendlich auf die steuerliche Begünstigung
der Anlage mit nachgelagerter Besteuerung der Erträge bei der späteren
Inanspruchnahme zurückzuführen.
In Deutschland wird die Altersversorgung vom Gesetzgeber
gegenwärtig neu strukturiert. Grundlage bildet das Altersvermögensgesetz
(AVmG), durch das die betriebliche und die private Altersvorsorge eine stärkere
Bedeutung erhalten.
Bezüglich der betrieblichen Altersversorgung wurden
zusätzlich zu den bestehenden vier Durchführungswegen (Direktzusage,
Pensionskasse, Unterstützungskasse, Direktversicherung) als fünfter die
Pensionsfonds eingeführt. Die Pensionspläne könen dabei in Form von Leistungs-
oder Beitragszusagen mit Mindest- oder Kapitalerhaltungsgarantie in Höhe der
gezahlten Beiträge ausgestaltet werden.
Mitte des Jahres 2004 ist das Alterseinkünftegesetz
verabschiedet worden, dessen Ziel es ist, die steuerliche Behandlung von Renten
aus verschiedenen Quellen einander anzugleichen. Daneben wurden durch den
Gesetzgeber regulatorische Verbesserungen in allen Bereichen der
Alterssicherung vorgenommen, d.h. bei der staatlichen Rente (1. Säule),
der betrieblichen (2. Säule) und der privaten Altersvorsorge
(3. Säule). Damit einher ging auch die Abschaffung des Steuerprivilegs für
Kapitallebensversicherungen. Durch diese Veränderungen werden aktiv gemanagte
Anlageprodukte im Rahmen der Altersvorsorge an Bedeutung gewinnen.
Im Ergebnis werden diese Veränderungen zu weiteren
Mittelzuflüssen in der Asset-Management-Industrie führen. Welche Rolle dabei
die vor der Rentenreform speziell für die Altersvorsorge konzipierten AS-Fonds
(Altersvorsorge-Sondervermögen) einnehmen werden, ist zum derzeitigen Zeitpunkt
nicht absehbar.
IV. Überblick über Asset
Management Organisationsstrukturen
Asset Management-Organisationen unterscheiden sich nach
Eigentümerstrukturen, geografischer Ausrichtung, Investmentansätzen und vielem
mehr. Aus diesem Grund existieren auch nicht für alle Asset
Management-Organisationen einheitliche Strukturen.
Wir wollen dennoch versuchen, Asset Management-Organisationen
nach ihrem Abdeckungsgrad zu systematisieren. Wir unterscheiden:
-
Asset Management-Boutiquen
-
Asset Management-Konglomerate
-
Asset Management-Unternehmen
Asset
Management-Boutiquen bieten spezialisierte Produkte primär für
Inlandskunden an. Ihre Investmentexpertise ist häufig auf nur eine Assetklasse
(z.B. Aktien oder Renten) und dabei auf den inländischen Markt konzentriert. Im
Hinblick auf Marketing und Kundenservice betreuen sie ebenfalls fast
ausschließlich inländische Kunden.
Asset
Management-Konglomerate decken hingegen alle Assetklassen ab, wobei ihre
Investmentkompetenz schwerpunktmäßig im Inland liegt. Ausländische Anlagen
werden überwiegend mit Investmentteams aus dem Inland heraus abgedeckt. Ihre
Produktpalette beinhaltet das Management aller Assetklassen mit begrenzter
internationaler Durchdringung. Ausländische Kunden gehören zwar ebenfalls zum
Kundenkreis, der Focus liegt indessen bei der Inlandskundschaft.
Asset Management-Unternehmen
unterscheiden sich von Konglomeraten dadurch, dass sie sowohl auf der
Investmentseite wie auch auf der Produktseite den Schritt von der
Inlandsorientierung zu einer wirklichen Internationalisierung gemacht haben.
Sie operieren aus verschiedenen internationalen Stützpunkten heraus, bieten
Multi-Asset-Class-Produkte an, die an verschiedenen Orten gemanagt werde.
Kunden werden nicht mehr aus der Sicht des Heimatlandes des Asset Managers
betreut, sondern weltweit als jeweils lokale Kunden gesehen. Diese Asset
Management-Unternehmen müssen in der Lage sein, verschiedenste Kulturen zu
integrieren.
Analysiert man die Erfolgschancen der hier stark vereinfacht
dargestellten Organisationsformen, dann zeigt sich dass die Bedeutung der Asset
Management-Boutiquen aufgrund ihres lokalen Focus tendenziell abnehmen wird.
Zur Erweiterung der Produktpalette oder zur internationalen Expansion fehlen in
der Regel sowohl die finanziellen Ressourcen wie auch die Managementkapazität.
Trotz der größeren Produktpalette und der teilweise bereits
erfolgten Internationalisierung sind die Expansionsmöglichkeiten der Asset
Management-Konglomerate ebenfalls begrenzt. Insbesondere fehlt es an
Unterscheidungsmerkmalen im internationalen Wettbewerb. Im Zuge einer globalen
Expansion kann es einerseits zu Kulturkonflikten kommen, wenn zunehmend
internationale Produkte beziehungsweise Mitarbeiter zu integrieren sind, und zu
Managementkonflikten andererseits, insbesondere im Hinblick auf zentrale versus
dezentrale Führungsstrukturen.
Es zeigt sich die Tendenz hin zu echten Asset
Management-Unternehmen mit globaler Präsenz. Hierbei wird es auch zur
Absonderung teilweise noch interner Aktivitäten in Banken und Versicherungen
kommen. Selbständige Einheiten mit eigener Unternehmenskultur werden sich
positionieren. Die globale Produkt- und Marketingkompetenz muss sich unabhängig
von der Eigentümerstruktur entwickeln können. Aufgrund der hohen Komplexität in
der Koordination der globalen Aktivitäten und des vergleichsweise hohen Kapitalbedarfs
wird nur eine begrenzte Zahl von Organisationen den Schritt hin zu einer
globalen Asset Management-Unternehmung vollziehen können.
V. Entwicklungstendenzen und
Ausblick
Ein sich verstärkender Wettbewerbs- und Kostendruck auf der
einen Seite und strategische Neupositionierungen im Asset Management über
Kontinente hinweg auf der anderen Seite haben in den letzten Jahren zu einer
Konzentration in der Asset Management Industrie geführt. Ein Prozess, der immer
noch andauert. Zum Beispiel ist es in den letzten Jahren zu einer Vielzahl von
Strategischen Partnerschaften zwischen angelsächsischen und deutschen Asset
Managern gekommen. Die Erschließung weiterer Märkte, die Entwicklung neuer
Vertriebskanäle und die Rationalisierung der Produktion stehen letztendlich im
Vordergrund dieses Konzentrationsprozesses. Aufgrund niedriger
Eintrittsbarrieren sind parallel hierzu viele kleine Asset
Management-Gesellschaften neu gegründet worden.
Die Intensivierung des Wettbewerbs im Asset Management
bewirkt auch eine Neuausrichtung der klassischen Vertriebsstrukturen der Banken
und Versicherungen. Alternative Vertriebswege wie Discountbroker, Fonds-Shops,
Vermögensbetreuungs- bzw. Verwaltungsgesellschaften haben sich etabliert und
der Vertrieb über das Internet bzw. über E-Business sind wohl zukünftig aus dem
Vertrieb für Asset Management Produkte nicht mehr wegzudenken. Für Anbieter und
Nachfrager von Asset Management Leistungen stellt dies eine weitere
Herausforderung dar.
Literatur:
Glogowski, E./Münch, M. : Neue Finanzdienstleistungen,
2. A., Wiesbaden 1990
Hockmann, H. : Trends im institutionellen
Portfolio Management, in: ZfgK, H. 15/1995, S. 768 – 774
Investment Company Institute, : Mutual
Fund Fact Book, 37th Edition, Washington D.C. 1997
Kilgus, E. : Kapitalanlage-Gesellschaften
Investment-Trusts, Berlin 1929
Liefermann, R. : Beteiligungs- und
Finanzierungsgesellschaften, 4. A., Jena 1923
Markowitz, H.M. : Portfolio Selection, in:
JoF, Vol. 7/1952, S. 77 – 91
Newland, J. : Put not your trust in money,
London 1997
Schuster, L./Gosebruch, R. : Neues
Investmentsparen, Stuttgart 1970
The Cerulli Associates, : Global
Asset-Gathering Strategies, Volume I, Boston 1999
The Cerulli Associates, : Global
Asset-Gathering Strategies, Volume II, Boston 1999
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