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Auswahlverfahren

In der Wirtschaftssoziologie: Stichprobenverfahren, Methoden der Auswahl von Elementen einer Grundgesamtheit (alle Bewohner der Bundesrepublik, alle Beamten, alle Arbeiter eines Betriebes), die gewährleisten sollen, dass von der Auswahl oder Stichprobe möglichst genaue Rückschlüsse auf die Grundgesamtheit möglich sind. Bei Zufallsauswahlen (reine oder uneingeschränkte Zufallsauswahlen, geschichtete Auswahlen, mehrstufige Auswahlen und Klumpenstichproben) ist es möglich, den Auswahloder Stichprobenfehler zu berechnen, während bei willkürlichen Auswahlen und Quoten-Stichproben nicht angegeben werden kann, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Stichprobenwert dem Wert der Grundgesamtheit innerhalb bestimmter Grenzen entspricht. Mit Auswahlverfahren werden auch die praktischen Verfahren bezeichnet, die Elemente der Stichprobe aufzufinden und zusammenzustellen (z.B. Karteiauswahlen).

 

 


 

 
 
 

 

 

 
 

 

 

 

 

Weitere Begriffe : Fusion | Verlust | Corporate Identity